Die Party hat begonnen

Wenn du siehst, dass die Kurve bei M2SL auf FRED wieder steiler nach oben zeigt, kannst du davon ausgehen, dass der „Liquiditäts-Turbo“ für Bitcoin mit einer Verspätung von etwa einem Vierteljahr zündet.

In Wahrheit bekämpfen sie eine Bankenkrise. Nicht den Iran. Damit wird es nur versteckt.

Marktupdate: Eröffnung der ersten Short-Position auf den S&P 500

Nachdem der S&P 500 im Januar 2026 sein Allzeithoch im Bereich der 7.000er-Marke erreicht hat, steht die Welt nun vor einer tiefgreifenden Öl- und Energiekrise, die unsere Wirtschaft nachhaltig verändern wird. Der drastisch steigende Ölpreis wird uns langfristig Richtung Elektrifizierung drängen, weshalb ich bereits seit Monaten in Elektrifizierung (Verbund +8%) der Mobilität (BYD +9%) und Robotik (Datalogic +25% und Fastly +45%) investiere. Gleichzeitig rechne ich mit einer ausgewachsenen Weltwirtschaftskrise, die viele bestehende Strukturen infrage stellen und verändern wird. Lieferketten werden reißen. Mangel wird kommen. Die Inflation wird steigen. Investitionen in Effizienz (Recovery Energy -9%) und hochwertige Baustoffe (Sika -5%) sind wohl noch zu früh, aber im Rahmen dessen, was ich nach dem Sturm im Nahen Osten erwarte. Es ist der Aufbau zerstörter Infrastruktur.

Die Aktien der „Big 7“ sind bereits um 20 bis 30 Prozent gefallen. Der breite Markt wird aktuell nicht mehr von diesen Schwergewichten getragen, sondern von allen anderen Titeln.

Technisch sieht es ebenfalls bearish aus: Der S&P 500 ist auf Wochenbasis unter die 200-Tage-Linie gefallen – eine der wichtigsten langfristigen Unterstützungen. Damit hat sich der Trend gedreht. Aus meiner Sicht nachhaltig in Richtung Süden. Jetzt im Moment kann eine Gegenbewegung erfolgen, da wir überverkauft sind. Für gewöhnlich ist mein Erstkauf immer etwas zu früh.

Seit zwei Jahren wird der Markt nicht mehr vom Kapital der institutionellen Investoren („Smart Money“) nach oben getrieben, sondern von Kleinanlegern („Stupid Money“). Während das institutionelle Geld, CEO’s und Big Player langsam ausgestiegen sind, sind die Privatanleger massenhaft eingestiegen. Sie wurden die letzten Jahre gut auf „buy the dip“ und Ansparen von ETF’s trainiert. Sie tun es weiterhin. Ich positioniere mich am Ausgang der Fete und verlange Eintritt für den Austritt. Wer angesoffen zu spät die Party verlässt wird zahlen.

Entsprechend habe ich heute meine erste Short-Position auf den S&P 500 eröffnet. Weitere werden folgen.

Ich kaufe eine Short-Zertifikat auf den S&P 500: https://www.sg-zertifikate.de/product-details/fd29jy

Wer ein derartiges Zertifikat kaufen will, sollte dieses Produkt auch verstehen. Es kann auf NULL fallen. Man kann auch richtig gelegen sein und bekommt trotzdem NULL, weil der Emittent pleite gehen kann. In der kommenden Krise werden Banken ganz bestimmt pleite gehen.

Ich beginne einen 3 x Short-ETF bei Trade Repblic wöchentlich anzusparen: https://www.wisdomtree.eu/de-de/etps/equities/wisdomtree-sp-500-3x-daily-short

Alle anderen Sparpläne werden für kurze Zeit, bis die Short-ETF Position komplett ausgebaut ist, angehalten. Erste Tranche wird am 02.04.2026 gekauft.

Da der S&P 500 lang- und mittelfristig positiv sein wird ist ein SHORT-Produkt auf den S&P 500 nur für kurze Zeit gedacht. Das Depot wird hiermit vor einem Absturz gesichert. Kommt das, woran ich glaube, werde ich dieses Produkt bis zum Ende dieses Jahres bereits wieder verkauft haben, wenn es den Emittenten noch gibt.

Des weiteren bin ich auf die kommende Tokenisierung sämtlicher Assets gespannt. Die Staaten im Westen sind hoch verschuldet. Sie werden alles verkaufen (Tokenisierung) was geht. Luft, Wasser, Wald, Flüsse, Seen, Immobilien, Unternehmen – einfach alles.

„Dir wird nichts gehören und du wirst glücklich sein“ – Great Reset 2030.

Sollte ich mich irren, sind die Verluste recht überschaubar. Sollte ich richtig liegen, schaugn ma mal, was über bleibt. Vielleicht kann auch ich etwas „tokenisieren“.

Gewinnmitnahme bei Fastly

Gewinne sind erst dann echte Gewinne, wenn man sie realisiert.
Deshalb habe ich heute 50 % meiner Fastly-Position verkauft – mit einem schönen Gewinn von 45 %. Das reicht locker für ein richtig gutes Osteressen mit der ganzen Familie. Manchmal lohnt es sich einfach, ein Stück Kuchen vom Tisch zu nehmen, bevor der Markt ihn wieder einzieht.
Zum Ausklang des Tages hat ein kleiner Osterzock mit einem 10-fach gehebelten Zertifikat auf die Citigroup ordentlich abgeräumt: +40 % in kürzester Zeit. Danke, Donald Trump – dass du einfach nicht den Mund halten kannst, weiß inzwischen wirklich jeder. Manchmal sind die Märkte herrlich vorhersehbar.


Frohe Ostern euch allen!
Möge euer Portfolio grün bleiben und der Hase euch nur positive Überraschungen bringen.

Aufstockung bei Novo Nordisk

Novo Nordisk ist wieder an seinem Tief angekommen. Bei 5% Dividendenrendite greife ich selbst in schwierigen Zeiten beherzt zu.

Ein Nachkauf ist noch geplant. Sollte Novo Nordisk nochmals um 15 bis 20 Prozent fallen kommt noch ein größerer Nachkauf. Der wöchentliche Sparplan bleibt aktiv. Stoischer Nachkauf bei einem guten Unternehmen führt meist zum Erfolg. Die Position ist derzeit 10% im Minus.

Gewinnmitnahme bei Aker BP und Einstieg bei Eldorado Gold

Ich habe mich dazu entschieden, die aufgelaufenen Gewinne von 35% bei Aker BP zu 25% zu realisieren und das Kapital in eine neue, strategische Position im Goldsektor zu investieren: Eldorado Gold.

Warum der Ausstieg bei Aker BP?

Aker BP hat im Depot eine hervorragende Performance gezeigt. Nach der starken Rallye der letzten Monate sehe ich das Chance-Risiko-Verhältnis auf dem aktuellen Niveau jedoch als ausgeglichen an. Um liquide Mittel für neue Opportunitäten freizusetzen und das Risiko im Ölsektor etwas zu reduzieren, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine konsequente Gewinnmitnahme.

Warum jetzt Eldorado Gold?

Eldorado Gold steht vor einem transformativen Jahr. Während viele Goldproduzenten mit steigenden Kosten kämpfen, hat Eldorado zwei starke Trümpfe im Ärmel:

  1. Das Skouries-Projekt: In Griechenland steht eines der weltweit bedeutendsten Gold-Kupfer-Projekte kurz vor dem Produktionsstart (erwartet für das 3. Quartal 2026). Dies wird nicht nur die Goldmenge erhöhen, sondern Eldorado durch den Kupfer-Beitrag zu einem diversifizierten Player mit deutlich niedrigeren Cash-Kosten machen.
  2. Starke fundamentale Daten: Dank des hohen Goldpreises lieferte das Unternehmen zuletzt Rekordumsätze und hat erstmals ein vierteljährliches Dividendenprogramm gestartet. Die Bewertung im Vergleich zu den „Großen“ der Branche ist aktuell noch sehr attraktiv.

Der „Amex-Faktor“ als zusätzlicher Hebel

Ein besonders spannender Aspekt meines Investments ist die enge Verknüpfung von Eldorado mit dem Explorer Amex Exploration.

Wie die heute veröffentlichte Pressemitteilung (25.03.2026) bestätigt, hat Amex soeben die Bohrgenehmigung für das 15.000 Meter umfassende Programm auf Perron West (Ontario) erhalten. Da Eldorado mit rund 27 % an Amex beteiligt ist, partizipiere ich über die Eldorado-Position indirekt an möglichen Entdeckungen in dieser erstklassigen Bergbauregion.

Sollte Amex in Ontario ähnlich hochgradige Treffer erzielen wie zuvor in Quebec, könnte dies Eldorado dazu veranlassen, den Explorer komplett zu schlucken – ein Szenario, das für beide Aktien erhebliches Aufwärtspotenzial bietet.

Fazit

Mit dem Tausch von Aker BP gegen Eldorado Gold wandle ich „Öl in Gold“ um. Ich setze auf ein Unternehmen, das unmittelbar vor einem massiven Produktionssprung steht und gleichzeitig über die Beteiligung an Amex Exploration eine hochspannende spekulative Komponente im sichersten Bergbaugebiet der Welt (Kanada) besitzt.

Die unsichtbare Steuer: Gedanken zur Inflation 2026

Die Inflation ist kein abstraktes Tabellenwerk der Zentralbanken mehr, sondern die tägliche Realität an der Supermarktkasse, bei den Energiekosten und in der schwindenden Kaufkraft unserer Ersparnisse.

1. Wenn Zahlen die Realität einholen

Lange galt eine Inflationsrate von knapp unter 2 % als das „Goldlöckchen-Szenario“: nicht zu heiß, nicht zu kalt. Diese Gewissheit ist erschüttert. Inflation wirkt wie eine schleichende Enteignung. Während die Zahlen auf dem Lohnzettel steigen, sinkt der reale Wert des Geldes schneller, als viele nachrechnen können.

Kernpunkt: Inflation ist nicht nur das Steigen von Preisen, sondern das Schwinden des Vertrauens in die Währung.

2. Die Psychologie der Teuerung

Inflation ist zu einem großen Teil Psychologie. Erwarten wir, dass morgen alles teurer ist, kaufen wir heute – und befeuern damit genau jene Spirale, die wir fürchten. Diese Dynamik zu durchbrechen, ist weitaus schwieriger, als sie durch lockere Geldpolitik anzustoßen. Wer im Jahr 2026 zu spät reagiert, zahlt die Zeche der anderen.

3. Der Kampf der Sachwerte: Gold, Rohöl und Bitcoin

In Zeiten der Geldentwertung suchen Anleger Schutz in „harten“ Assets. Ein Vergleich der drei wichtigsten Kontrahenten:

Das Google-Doc mit Daten und Diagramm.

AssetRolle in der InflationCharakteristik
GoldDer klassische AnkerSpeichert seit Jahrtausenden Kaufkraft. Keine Zinsen, aber physisch nicht beliebig vermehrbar. Das ultimative Sicherheitsnetz.
RohölDer InflationstreiberOft die Ursache für Inflation (Cost-Push). Volatil und stark abhängig von Geopolitik und globaler Nachfrage.
BitcoinDas digitale GoldFixe Obergrenze von 21 Millionen Einheiten. Mathematische Knappheit, reagiert aber sensibel auf die Marktliquidität.

4. Gewinner und Verlierer der Entwertung

Inflation verteilt Vermögen radikal um:

  • Verlierer: Sparer mit Barbeständen und Bezieher fester Einkommen, deren Anpassungen der Teuerung meist hinterherhinken.
  • Gewinner: Schuldner – allen voran der Staat. Der reale Wert der Schuldenlast schrumpft, während die Steuereinnahmen durch nominell höhere Preise und Gehälter steigen.

Fazit: Resilienz ist die neue Rendite

Im Jahr 2026 ist Inflation ein fester Bestandteil der Wirtschaftsplanung. Ob man auf die physikalische Beständigkeit von Gold, die industrielle Notwendigkeit von Öl oder die mathematische Knappheit von Bitcoin setzt: Untätigkeit ist die einzige Strategie, die garantiert Kaufkraft kostet.

Gewinn Mitnahme bei Aker BP ASA – Kauf von Green Plains

Ich habe mich dazu entschlossen, 25% der Gewinne in der Höhe von 50% bei Aker BP ASA zu realisieren und das frei gewordene Kapital direkt in Green Plains zu reinvestieren.

​Warum ich bei Aker BP Kasse gemacht habe

​Aker BP hat mir im Depot viel Freude bereitet. Als einer der effizientesten Öl- und Gasproduzenten in der Nordsee hat das Unternehmen massiv von den hohen Energiepreisen profitiert.

  • Die Rallye nutzen: Die Aktie ist seit Jahresbeginn hervorragend gelaufen. Mein Leitsatz ist hier: Man darf auch mal Gewinne mitnehmen, wenn eine Story „heiß“ gelaufen ist.
  • Risikomanagement: Da Aker BP stark am Ölpreis hängt, wollte ich das Klumpenrisiko im Bereich der fossilen Energien reduzieren, bevor die Volatilität am Rohölmarkt wieder zunimmt.

​Mein Einstieg bei Green Plains: Die neue Story

​Der Kauf von Green Plains ist für mich kein bloßer Wechsel von einem Energiewert zum nächsten, sondern ein Investment in eine industrielle Transformation. Ich sehe in Green Plains aktuell drei enorme Hebel:

  1. Vom Sprit zum Protein: Green Plains ist für mich keine einfache „Ethanol-Bude“ mehr. Dass sie durch ihre MSC-Technologie hochreines Protein für Tierfutter (besonders Aquakultur) herstellen, macht sie unabhängig vom reinen Benzinmarkt. Diese Sparte hat deutlich höhere Margen.
  2. Der „Carbon-Turbo“ 2026: Wir stehen jetzt im März 2026 an einem Punkt, an dem die US-Steuergutschriften (45Z) voll greifen. Green Plains hat seine Hausaufgaben bei der CO2-Abscheidung (CCS) gemacht. Das ist für mich bares Geld, das demnächst in der Bilanz auftauchen wird, vom Markt aber noch nicht voll eingepreist scheint.
  3. Antizyklisches Timing: Während Ölwerte wie Aker BP nah am Allzeithoch notierten, kam Green Plains von einer längeren Konsolidierungsphase. Ich kaufe lieber Substanz, die gerade erst beginnt, ihre neue Strategie in Gewinne umzumünzen.

​Mein Fazit zum Trade

​Ich tausche hier quasi „alte Energie gegen neue Bio-Technologie“. Aker BP war die sichere Dividendenbank, aber bei Green Plains sehe ich für den Rest des Jahres 2026 deutlich mehr Kurspotenzial durch die Transformation des Geschäftsmodells.

Ich setze darauf, dass die Wall Street bald erkennt, dass Green Plains eher ein AgTech-Unternehmen als ein reiner Rohstoffverarbeiter ist.

Analyse zu Green Plains

1. Der Ethanol-Preis-Hebel (Öl-Korrelation)

Hohe Ölpreise stützen in der Regel die Ethanolpreise. Da Ethanol in den USA (als E10 oder E15) dem Benzin beigemischt wird, steigt bei teurem Rohöl die Zahlungsbereitschaft der Raffinerien für Biokraftstoffe.

  • Der Vorteil: Green Plains kann höhere Verkaufspreise erzielen. Da das Unternehmen seine Ethanol-Produktion optimiert hat (97 % Auslastung Ende 2025), schlägt sich jeder Cent Preisanstieg direkt im EBITDA nieder.

​2. Die Kostenfalle (Gaspreise)

​Hier liegt das größte Risiko. Die Herstellung von Ethanol ist extrem energieintensiv – man muss Mais maischen, fermentieren und den Alkohol schließlich destillieren.

  • Erdgas als Kostenfaktor: Green Plains benötigt enorme Mengen an Erdgas für die thermische Energie in den Werken. Steigen die Gaspreise (oft parallel zum Öl), fressen sie die höheren Ethanol-Einnahmen teilweise wieder auf.
  • Die Gegenmaßnahme: Ich achte darauf, wie effizient Green Plains arbeitet. Sie haben ihre SG&A-Kosten (Verwaltung/Vertrieb) für 2026 bereits massiv gesenkt (Ziel: unter 90 Mio. $), um diese volatilen Energiekosten besser abzufedern.

​3. Der „Carbon-Joker“ (45Z Steuergutschriften)

​Das ist der Punkt, der Green Plains im Vergleich zu früher völlig verändert. Die hohen Energiepreise treiben den Fokus auf Effizienz und Dekarbonisierung.

  • Unabhängigkeit durch CCS: Da Green Plains das bei der Produktion entstehende CO2 auffängt und speichert (Carbon Capture & Storage), generieren sie die wertvollen 45Z Clean Fuel Production Credits.
  • Die Zahlen für 2026: Das Management erwartet für dieses Jahr mindestens 188 Mio. $ EBITDA allein aus diesen Gutschriften.
  • Der Clou: Diese Gutschriften sind weitgehend unabhängig vom aktuellen Ölpreis. Selbst wenn der Ölpreis schwankt, bleibt der Wert des „niedrigen CO2-Fußabdrucks“ (Carbon Intensity) stabil oder steigt sogar, da die regulatorische Nachfrage nach sauberen Kraftstoffen zunimmt.

​4. Das Protein-Geschäft als Puffer

​Hohe Energiepreise treffen oft auch die globale Logistik und damit die Preise für Fischmehl und andere Proteinquellen.

  • ​Da Green Plains mit seinem Ultra-High Protein (60 % Proteinanteil) ein Premium-Produkt für die Aquakultur liefert, können sie bei hohen Marktpreisen für Futtermittel ihre Margen halten oder sogar ausbauen, was den Druck durch hohe Gaspreise weiter ausgleicht.

​Zusammenfassung für mein Depot

​Hohe Öl- und Gaspreise sind für Green Plains per saldo positiv, solange das Management die Energiekosten durch Effizienzprojekte im Griff behält. Der entscheidende Unterschied zu 2024 oder 2025 ist, dass Green Plains heute durch die 45Z-Gutschriften ein massives finanzielles Polster hat, das früher schlicht nicht existierte.

Das macht die Aktie im Vergleich zu einem reinen Ölwert wie Aker BP zu einer Wette auf politische Förderung + technologische Effizienz, statt nur auf den reinen Rohstoffpreis.

Gewinnmitnahme Halyk Bank – Glattstellung bei Fiverr

Bei der Halyk Bank (Kasachstan) habe ich meine Position mit einem Gewinn von +10 % geschlossen. Gleichzeitig habe ich die Position bei Fiverr mit einem Verlust von -35 % glattgestellt.

Grund für beide Transaktionen war der Wunsch, Kapital freizusetzen, um eine weitere Position bei BYD aufzubauen. Ich sehe derzeit bei BYD deutlich höheres Potenzial als bei den beiden geschlossenen Werten.

Besonders die kleinen Elektroautos von BYD dürften in Asien von einer kommenden Ölkrise stark profitieren und hohe Absatzzahlen erreichen. In der EU sehe ich hingegen aufgrund der immer stärker ausufernden staatlichen Regulierungen und des interventionistischen Klimas kaum noch realistische Chancen für diesen Sektor.

Fazit: Manchmal muss man auch Verluste realisieren, um Kapital in überzeugendere Chancen umzuschichten. Die Ölkrise bleibt für mich das zentrale Makro-Thema der nächsten Jahre.

Investmentthese unter dem Einfluss einer kommenden Ölkrise

Angesichts der massiven Infrastrukturschäden im Persischen Golf und der drohenden Ölkrise versuche ich eine Investmentstrategie für die Zeit nach dem Krieg zu finden. Aus den Erkenntnissen der Ölkrisen der 70-iger Jahre versuche ich zwei zentrale Thesen abzuleiten:

1. Meine These: Der Wiederaufbau (Fokus auf Sika)

Ich sehe einen massiven Bauboom in den Golfstaaten voraus, um die zerstörte Infrastruktur zügig wiederherzustellen. Finanzielle Möglichkeiten sind mehr als ausreichend der Region vorhanden.

  • Meine Positionierung: Ich setze auf das Schweizer Unternehmen Sika. Durch die Zukäufe von Gulf Seal (Saudi-Arabien) und Gulf Additive Factory (Katar), die ich genau beobachtet habe, sehe ich das Unternehmen ideal aufgestellt.
  • Das Risiko aus meiner Sicht: Ein Ölpreisschock verteuert Sikas Rohstoffe, was kurzfristig meine Margenerwartungen drücken könnte.
  • Meine Chance: Hohe Energiepreise erzwingen weltweit Effizienz. Ich bin überzeugt, dass dies langfristig ein massiver Wachstumstreiber für Sika-Produkte wie Gebäudedämmung und Leichtbau-Klebstoffe ist.
  • Meine Bewertung: Ich stufe die Aktie bei ca. 140–150 CHF als unterbewertet ein und sehe den fairen Wert bei über 200 CHF.

2. Meine These: Ölmangel und Mobilitätswende (Fokus auf Shimano)

In Anlehnung an die Ölkrise der 1970er Jahre erwarte ich einen Boom bei effizienten Transportmitteln. Da ich selbst bereits überlege, wegen der hohen Spritpreise öfter das Rad zu nutzen, ist dies für mich ein logischer Investmentfall.

  • Meine Positionierung: Ich analysiere hierfür den Weltmarktführer Shimano.
  • Meine Einschätzung 2026: Nach einer „Normalisierungs-Delle“ betrachte ich Shimano als finanziell extrem solide „Festung“. Ich schätze die Schuldenfreiheit und den hohen Cash-Bestand sehr.
  • Investition in die Zukunft: Ich sehe großes Potenzial in Shimanos Investitionen in E-Bike-Motoren und neue digitale Schaltsysteme.
  • Meine Bewertung: Beim aktuellen Kurs sehe ich eine Unterbewertung von ca. 20–40 % und begrüße das laufende Aktienrückkaufprogramm.

Weitere Branchen, die ich im Blick habe:

  • Finanzsektor: Hier sehe ich Chancen durch den Bauboom, allerdings bevorzuge ich Banken außerhalb der EU und der USA. Wenn möglich in der Krisenregion bzw. anderen ölreichen Staaten. In diesem Bereich bin ich bereits in die Halyk Bank in Kasachstan investiert.
  • Nordsee-Ölförderung und Energie: In diesem Bereich bin ich bereits übergewichtet, da teure Bohrungen nun rentabel werden. Ich bin hier bereits massive in Verbund und Aka BP investiert.
  • Rüstungsindustrie: Diese nenne ich zwar als Profiteur, ich kaufe jedoch keine Waffensysteme für den Krieg.
  • Wasseraufbereitung: Die spezielle Situation in der Golfregion mit der Kombination zerstörter Infrastruktur und Wirtschafts- und Tourismusboomregion.

Mein Fazit: Ich investiere in Qualitätsführer, die zwar kurzfristig unter hohen Energiekosten leiden könnten, von denen ich aber erwarte, dass sie mittelfristig von der globalen Effizienzsteigerung und dem Wiederaufbau profitieren. Da ich in vielen Bereichen bereits investiert bin, werde ich eine kleine Position bei Shimano aufbauen.

Recherche, was sich während der Ölkrise gut verkaufen ließ

Die Ölpreiskrisen von 1973 und 1979 haben das Konsumverhalten radikal verändert. Da die Preise für Benzin und Heizöl in die Höhe schossen und Sonntagsfahrverbote den Alltag lähmten, gewannen Produkte an Wert, die Unabhängigkeit vom Öl oder Kosteneinsparungen versprachen.

Hier ist eine Übersicht der „Gewinner“ dieser Zeit:


1. Kleinwagen und sparsame Autos

Während die Ära der spritfressenden „Straßenkreuzer“ (vor allem in den USA) ihr Ende fand, boomten sparsame Alternativen.

  • Japanische Marken: Toyota, Honda und Datsun (Nissan) eroberten den Markt, weil sie zuverlässige, kleine Motoren bauten. > Heute: China mit Fokus auf BYD.
  • Europäische Kompaktwagen: Der VW Golf I (erschienen 1974) wurde genau zum richtigen Zeitpunkt zum Verkaufsschlager. > Heute: VW (Skoda und Seat) und Renault (Dacia).
  • Diesel-PKW: Der Dieselmotor galt plötzlich als die kluge Wahl für Sparfüchse. Ich würde dies auf E-Mobil ummünzen.

2. Mobilität ohne Motor

Wenn das Auto am „autofreien Sonntag“ stehen bleiben musste, brauchte man Alternativen:

  • Fahrräder: Die Fahrradindustrie erlebte einen massiven Boom. Wer keines hatte, kaufte sich spätestens jetzt eines für die Freizeit oder den Weg zur Arbeit.
  • Rollschuhe: In den 70ern (auch befeuert durch den Disco-Trend) wurden Rollschuhe zu einem beliebten Fortbewegungsmittel auf den leeren Autobahnen.

3. Energieeffizienz im Eigenheim

Plötzlich wurde den Menschen bewusst, dass Wärme teuer ist. Alles, was die Heizkosten senkte, war heiß begehrt:

  • Dämmmaterialien: Glaswolle und Isolierschichten für Wände und Dächer.
  • Isolierglasfenster: Der Austausch alter, zugiger Fenster wurde zur Priorität.
  • Dicke Kleidung: Der Verkauf von schweren Wollpullovern, Thermounterwäsche und Decken stieg an (getreu dem Motto: „Pulli an statt Heizung auf“).

4. Alternative Heizmethoden

Wer konnte, versuchte vom Öl wegzukommen:

  • Holz- und Kohleöfen: Viele reaktivierten alte Kamine oder ließen neue einbauen, um mit Holz zu heizen.
  • Frühe Solartechnik: Erste (damals noch sehr teure) Solarkollektoren für Warmwasser tauchten vermehrt in Werbeanzeigen auf.

Ein kurioser Gewinner: Das „Pet Rock“

Man mag es kaum glauben, aber mitten in der wirtschaftlichen Rezession nach der ersten Ölkrise wurde der „Pet Rock“ (ein Haustier-Stein in einer Schachtel) 1975 zum Millionenerfolg.

Warum? Psychologen sagen, die Menschen suchten in Krisenzeiten nach einfachem, billigem Vergnügen und Humor, um sich von der Inflation und den düsteren Nachrichten abzulenken.

Zu den oben stehenden Bereichen der Gewinner füge ich Gaming (Roblox & Unity Software) und Unterhaltung (Netflix) hinzu. Die Menschen suchen billige Zerstreuung. … und wenn sie Zerstreuung suchen, werden Drogen und Glücksspiel (DraftKings & Flutter) wohl auch nach oben gehen.

Zukunft Wassertechnologie

Ein Vergleich von Badger Meter (BMI) mit den Schwergewichten Xylem (XYL) und Itron (ITRI) ist aufschlussreich, da alle drei im Bereich Wassertechnologie tätig sind, aber völlig unterschiedliche Geschäftsmodelle und Schwerpunkte verfolgen.

Hier ist die Gegenüberstellung (Stand März 2026):

Vergleich: Badger Meter vs. Xylem vs. Itron

KriteriumBadger Meter (BMI)Xylem (XYL)Itron (ITRI)
FokusSpezialist für Messung (Smart Water)Gesamter Wasserkreislauf (Pumpen, Aufbereitung)Multi-Utility (Wasser, Strom, Gas)
Marktkapitalisierungca. 4,5 Mrd. USDca. 30 Mrd. USDca. 5 Mrd. USD
MargenprofilSehr hoch (EBITDA ~27%)Mittel (EBITDA ~19-20%)Niedriger (EBITDA ~13-15%)
WachstumstreiberSoftware-Abos & AMI-UpgradesGroßprojekte, Infrastruktur-PaketeSmart Grid & Energiewende
FinanzkraftSchuldenfrei, hoher CashflowSolide, aber durch Zukäufe verschuldetFokus auf Effizienzsteigerung
KGV30 (Ø 38)24 (Ø 29)13 (Ø 25)

1. Badger Meter: Der „Nischen-König“

Badger Meter ist die „Pure Play“-Wette auf intelligente Wasserzähler. Während Xylem und Itron oft Generalisten sind, fokussiert sich BMI fast ausschließlich auf das Erfassen und Analysieren von Wasserdaten.

  • Vorteil: Durch die Spezialisierung hat BMI die höchsten operativen Margen im Sektor.
  • Nachteil: Das Wachstum ist stärker an den Austauschzyklus von Zählern in Nordamerika gebunden.

2. Xylem: Der „Infrastruktur-Gigant“

Xylem ist deutlich breiter aufgestellt. Wenn eine Stadt ein neues Klärwerk baut oder eine Pipeline saniert, ist Xylem dabei. Seit der Übernahme von Evoqua ist Xylem der unangefochtene Marktführer für Wasseraufbereitung.

  • Vorteil: Diversifikation. Xylem profitiert nicht nur von Daten, sondern auch von physischer Hardware wie Pumpen und Filtern.
  • Nachteil: Die Komplexität führt zu niedrigeren Margen als bei Badger Meter; die Integration großer Zukäufe bindet Management-Ressourcen.

3. Itron: Der „Smart-City-Partner“

Itron konkurriert mit Badger Meter bei Wasserzählern, macht aber den Großteil seines Geschäfts im Bereich Elektrizität und Gas. Itron ist die Wahl für Versorger, die eine Plattform für alle Medien suchen (Strom + Wasser).

  • Vorteil: Skaleneffekte. Itron ist in der Lage, riesige Netzwerke für Megastädte zu managen.
  • Nachteil: Das Stromgeschäft ist zyklischer und steht unter höherem Preisdruck als der reine Wassermarkt.

Fazit: Welches Unternehmen passt zu welcher Strategie?

  • Für Qualitäts-Investoren: Badger Meter ist die erste Wahl. Die Bilanz ist makellos (keine Schulden), und das Unternehmen wächst organisch durch die Umstellung auf Software-Abos.
  • Für Value/Größen-Orientierte: Xylem bietet Sicherheit durch Größe und eine breite Produktpalette. Es ist ein „Basis-Investment“ für den gesamten Wassersektor.
  • Für Turnaround-Spekulanten: Itron hat historisch mit Margenproblemen gekämpft, bietet aber Aufholpotenzial, wenn die Neuausrichtung auf Software-Services (Cloud) Früchte trägt.

In meinem Fall kaufe ich Xylen und bespare die Aktie mit kleinen wöchentlichen Beträgen, da es in diesem Bereich ein Basisinvestment ist. Spekulativ habe ich Energy Recovery INC als Investment gekauft, da es ein Spezialist im Bereich der Meerwasserentsalzung ist. Badger Meter und Itron bleiben auf meiner Beobacdhtungsliste.

Wer das Thema „Sauberes Wasser“ mit einem ETF abbilden will, kannsich den L&G Clean Water UCITS ETF ansehen.

Zweiter Brent-Trade endet im Stop-Loss

Nachdem ich Trumps jüngste Aussagen als wenig glaubwürdig eingestuft hatte „Dea Hund liag decht scho wieda!“, entschloss ich mich spontan zu einem weiteren kurzfristigen Trade in Brent-Öl. Mit „Skin in the game“ wird es gleich viel interessanter, wenn man derartige Aussagen tätigt.

Der Trade lief leider nicht wie erhofft: Bereits am nächsten Morgen wurde die Position mit einem Verlust von 10 % per Stop-Loss ausgestoppt. Es mag zwar so sein, dass Trump lügt, dass sich die Balken biegen, aber deshalb geht die Welt nicht unter.

Inzwischen habe ich mehrfach die Erfahrung gemacht, dass mir das kurzfristige Trading einfach nicht liegt – im Bereich des langfristigen Investierens sehe ich dagegen deutlich bessere Ergebnisse. Deshalb werde ich künftig meinen Fokus wieder stärker auf Unternehmen legen, deren Fundamentaldaten ich gründlich analysiert habe und bei denen ich einen echten Turnaround für wahrscheinlich halte.

Die Devise lautet wieder: Kaufe ein kleines Bäumchen, pflege es geduldig und ernte die Früchte, die im Laufe der Zeit herunterfallen. Neue Setzlinge aus diesen Früchten anzupflanzen, lässt sich heute über kostenlose oder sehr günstige Sparplan-Modelle hervorragend umsetzen.

Die Bäume wachsen nun mal langsam, aber dafür meist zuverlässiger. Durch die zahllosen Falschmeldungen, die bereits von Entscheidern getätigt und von den Medien verstärkt werden, versuche ich politische Einflüsse aus meinem Investitionsverhalten wieder zurückzudrängen. Politische Börsen haben kurze Beine und sie verändern nicht den Trend. Selbst bei diesem massiven Impakt am Ölmarkt, bei dem 10 bis 20% des verfügbaren globalen Öls am Markt verschwinden, geht die Welt nicht unter und der Preis kommt nach kurzer Übertreibung wieder dort hin, wo er losgelaufen ist.

Nachtrag: Ich lag mit meiner These nicht falsch. Ich war zu früh und habe das Stop-Loss zu eng gesetzt. Mein Stop-Loss war auf 10% gesetzt, obwohl die Schwankungsbreite bei Brent zu diesem Zeitpunkt bei 30% gelegen ist. Da mir ein derartige hohe Schwankungsbreite zu viel ist, hätte ich den Trade nicht machen dürfen, wenn ich eigene Regeln befolgt hätte. Trading setzt Regeln und Disziplin voraus.

Position geschlossen: WisdomTree Brent Crude Oil 3x Daily Leveraged

Wenn Jim Cramer bullisch wird, ist es oft Zeit, vorsichtig zu werden – oder in meinem Fall: auszusteigen.

Am 8. März 2026 hat der „Mad Money“-Moderator auf CNBC erklärt, Öl könne problemlos auf 200 US-Dollar steigen (siehe CNBC-Artikel). Der Mann gilt in der Community nicht umsonst als einer der zuverlässigsten Kontrariums-Indikatoren aller Zeiten.

Genau diese Aussage war für mich das finale Signal: → Position glattgestellt – mit +5 % Gewinn.

Rückblickend war ich eindeutig zu gierig. Zwischenzeitlich lag der Trade bei über +60 % im Plus, doch ich habe den Ausstieg immer weiter nach hinten verschoben – klassischer Fehler. Die Hebelwirkung des 3x-Produkts (WisdomTree Brent Crude Oil 3x Daily Leveraged) macht solche Bewegungen zwar möglich, verstärkt aber auch den anschließenden Rücksetzer brutal.

Fazit Manchmal ist der beste Trade nicht der mit dem höchsten Gewinn, sondern der, den man tatsächlich mitnimmt. Jim Cramer hat mir unfreiwillig geholfen, genau das zu erkennen.

Political markets love exaggeration and return to reality faster than expected. The marketing of the big players pushes the market upwards, and as always, the idiots get fired at the top.

Reduzierung PepsiCo – Aufbau Energy Recovery Inc.

Im Rahmen der laufenden Depotanpassung an geopolitische Risiken und Inflationsdruck habe ich meine PepsiCo-Position um 50 % reduziert und eine erste Position in Energy Recovery Inc. (ERII) aufgebaut.

PepsiCo-Reduzierung (50 %)

PepsiCo galt lange als defensiver Konsumwert mit guter Preissetzungsmacht. Aktuell stoßen Preiserhöhungen jedoch auf starken Volumenrückgang – Verbraucher kaufen weniger oder wechseln zu günstigeren Alternativen. Die letzten Quartale zeigten rückläufige Volumen, sinkende Margen (von ~14 % auf ~12,2 %) und anhaltenden Druck durch Lieferkettenkosten, Währungseffekte und geopolitische Unsicherheiten (z. B. mögliche Tarife). Der Verkauf der Hälfte erfolgte mit ca. 15 % Gewinn. PepsiCo bleibt qualitativ hochwertig, aber in einer Rezessions-/Inflationsphase mit schwachem Volumenwachstum ist die Position zu groß.

Aufbau Energy Recovery Inc. (ERII)

ERII ist Weltmarktführer bei Energierückgewinnung in Meerwasser-Entsalzungsanlagen (Reverse Osmosis). Der PX Pressure Exchanger spart bis zu 60 % Energie (Effizienz bis 98 %) und ist in fast allen großen SWRO-Projekten Standard.

Aktuelle Treiber (Stand März 2026):

  • Massiver Auftragsboom in Golfstaaten: 2025 bereits ~$31 Mio. in Qatar/VAE/GCC + ~$33 Mio. in Saudi-Arabien → zusammen >1,6 Mio. m³/Tag zusätzliche Kapazität.
  • Iran-Konflikt (Eskalation März 2026): Zerstörung/Anschläge auf Entsalzungsanlagen → explosionsartiger Bedarf an Reparaturen, Ersatz und Neubau für Wassersicherheit.
  • Saudi-Arabien plant massive Kapazitätserweiterung (bis 2028 auf ~6 Mio. m³/Tag); VAE setzt auf energieeffiziente RO (z. B. Taweelah, Hassyan).
  • ERII profitiert strukturell: Klimawandel, Bevölkerungswachstum, strengere Umweltauflagen → langfristig steigende Nachfrage nach effizienter Entsalzung.

Position: Einstieg bei ca. $ 10,60

Kurze Zusammenfassung der Strategie

  • Weg von konsumabhängigen Titeln mit Volumendruck (PepsiCo).
  • Hin zu defensiven, strukturell wachsenden Nischenplayern, die von Energie-/Wasserkrise profitieren (ERII als „Enabler“ der Entsalzungsexpansion).
  • Ziel: Resilienz gegen Inflation + Rezession, Nutzen von Megatrend Wassersicherheit im Nahen Osten.

Die Position wird eng beobachtet – bei weiterer Eskalation im Golf könnte ERII signifikant outperformen.

Harte Depotumschichtung: Eine strategische Anpassung angesichts geopolitischer Risiken

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der amerikanischen und israelischen Außenpolitik habe ich mich zu einer umfassenden Umschichtung meines Investmentdepots entschieden. Diese Politik, die zunehmende Spannungen im Nahen Osten und globale Unsicherheiten impliziert, birgt das Potenzial für steigende Energiepreise, Lieferkettenstörungen und wirtschaftliche Turbulenzen. Um mein Portfolio robuster gegen diese Risiken zu positionieren, reduziere ich meine Engagements in Industrietiteln systematisch um 50 Prozent. Im Ausgleich dazu baue ich meine Positionen im Energiesektor gezielt aus, da ich hier eine höhere Widerstandsfähigkeit und potenzielle Wertsteigerungen erwarte, insbesondere durch steigende Rohstoffpreise wie Öl. Die Preise werden dauerhaft hoch bleiben, da man begonnen hat, sich gegenseitig die Öl-Infrastruktur zu zerstören.

Spezifische Transaktionen

  1. Schließung der Position bei Sika Bauchemie: Ich habe meine gesamte Beteiligung an Sika, einem Schweizer Spezialisten für Bauchemie, verkauft. Der Verkauf erfolgte bei einem moderaten Verlust von etwa 4 Prozent. Diese Entscheidung basiert auf der Annahme, dass der Industriesektor, einschließlich Bau- und Chemiebranchen, durch mögliche Rezessionsrisiken und höhere Energiekosten stärker belastet werden könnte.
  2. Halbierung der Position bei Nestlé: Meine Investition in Nestlé, den weltweit führenden Nahrungsmittelkonzern, wurde um die Hälfte reduziert. Der Verkauf der abgestoßenen Anteile ergab einen Gewinn von rund 12 Prozent. Nestlé bleibt zwar ein defensiver Titel, doch in einem Szenario steigender Inflation und wirtschaftlicher Abschwächung sehe ich begrenztes Wachstumspotenzial, weshalb eine Reduzierung sinnvoll erscheint.
  3. Aufstockung der Position im WisdomTree Brent Crude Oil 3x Daily Leveraged: Ich habe meine bestehende Position in diesem gehebelten ETF, der die dreifache tägliche Performance des Brent-Rohöls abbildet, moderat erweitert. Der Fonds notiert derzeit bereits mit einem Gewinn von etwa 50 Prozent in meinem Depot. Diese Aufstockung unterstreicht meine Erwartung steigender Ölpreise aufgrund geopolitischer Konflikte, die die globale Energieversorgung beeinträchtigen könnten.
  4. Massiver Zukauf bei Verbund: Ich habe erheblich in Verbund AG investiert, den österreichischen Energieversorger mit Fokus auf Wasserkraft. Diese Position wird stark ausgebaut, da Verbund von höheren Energiepreisen und einer Verschiebung hin zu nachhaltigen Quellen profitieren könnte, während es weniger anfällig für industrielle Konjunkturschwankungen ist.
  5. Neuer wöchentlicher Sparplan bei BASF: Chemieunternehmen sind jetzt billig zu kaufen. Deshalb beginne ich eine Position bei BASF aufzubauen. Im wöchentlichen Sparplan wird hier eine neue Position aufgebaut.
  6. Nachkauf bei BTC: Der Krieg wird für die USA, wie jeder Krieg seit Vietnam, zu teuer. Die Amerikaner werden massiv Geld drucken. Dadurch erwarte ich erhebliche Preissteigerungen bei Bitcoin. Bitcoin ist wie ein Schwamm, der sämtliche überschüssige Liquidität aufsaugt.
  7. Kriegsverlierer: Die USA haben gegen die Taliban und Huthis bereits verloren. Die USA werden auf Grund ausufernder Kosten diesen Krieg wieder verlieren. Sollten die Kosten zu schnell steigen, wird der Krieg wahrscheinlich schneller enden. Die Moral der amerikanischen Armee ist unterirdisch. Es gibt KEINE Ziele die der Soldat sieht, verstehen und erreichen will.
    Wer die Eigenheiten von Krieg verstehen will, sollte Sun Tzu lesen oder sich das Video ansehen. Trump ist, wie erwartet, eine Abrissbirne und ein Zerstörer. Seine Arroganz und Überheblichkeit wird die USA ruinieren.

Begründung und Ausblick

Außergewöhnliche geopolitische und wirtschaftliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Ich antizipiere eine massive Inflationswelle, getrieben durch steigende Rohstoff- und Energiekosten, kombiniert mit einer heftigen Rezession. Derzeit zeigt das Finanzsystem noch keine offenkundigen Brüche, doch die anhaltenden Spannungen – etwa durch Sanktionen, Handelskonflikte oder militärische Eskalationen – werden voraussichtlich zu einem Kipppunkt führen. Infolgedessen erwarte ich einen massiven Abverkauf an den Aktienmärkten, der Talfahrten in bisherigen Hochs einleitet. Diese Umschichtung zielt darauf ab, das Depot defensiver zu gestalten und von potenziellen Gewinnern in volatilen Märkten zu profitieren, ohne unnötige Risiken einzugehen.

Verkauf von Pepsi und Silver Mines Ltd

Um den Erwerb der Verbund AG zu finanzieren, habe ich 30 % meiner Pepsi-Aktien mit einem Gewinn von 20 % verkauft.
Zusätzlich habe ich die spekulative Kleinposition in Silver Mines Ltd. mit einem Verlust von 10 % glattgestellt – ein etwas leichtsinniger Fehlkauf, den ich hiermit korrigiere.

Eröffnung einer Position bei Verbund

Hohe Gaspreise wirken über das Merit-Order-Prinzip wie ein Hebel auf den Strompreis – und die Verbund-Aktie ist historisch gesehen eine der sensibelsten Profiteure (oder Leidtragenden) dieses Mechanismus.

​Hier ist die einfache Logik dahinter:

​1. Die Wirkung bei der Merit Order

​Das Merit-Order-Prinzip legt die Einsatzreihenfolge von Kraftwerken nach ihren Grenzkosten (nur die variablen Kosten für die nächste produzierte Megawattstunde) fest.

  • Reihenfolge: Zuerst kommen Wind, Sonne und Wasser (Grenzkosten fast null), dann Kernkraft und Kohle.
  • Das Grenzkraftwerk: Das teuerste Kraftwerk, das gerade noch benötigt wird, um die Nachfrage zu decken, setzt den Preis für alle Anbieter am Markt (Pay-as-Clear).
  • Der Gas-Effekt: Da Gaskraftwerke oft die teuersten im Mix sind, fungieren sie häufig als Grenzkraftwerk. Steigen die Gaspreise, schießen die Grenzkosten dieser Kraftwerke nach oben.
  • Die Folge: Der gesamte Börsenstrompreis steigt massiv an, auch wenn der Großteil des Stroms (z. B. aus Wasserkraft) eigentlich sehr günstig produziert wurde.

​2. Auswirkungen auf die Verbund-Aktie

​Die Verbund AG ist Österreichs größter Stromerzeuger und produziert rund 95 % ihres Stroms aus Wasserkraft. Das macht das Unternehmen zu einem „Inframarginal-Gewinner“.

​Warum die Aktie bei hohen Gaspreisen meist steigt:

  • Massive Margenausweitung: Während die Kosten für Wasserkraft stabil bleiben, verkauft Verbund den Strom zu den hohen Preisen, die das Gas-Grenzkraftwerk setzt. Dies führt zu sogenannten Windfall Profits (Zufallsgewinnen).
  • Cashflow-Booster: Höhere Strompreise fließen fast eins zu eins in das EBITDA und den freien Cashflow, was oft höhere Dividendenversprechen zur Folge hat.

​Die Kehrseite (Warum die Aktie auch fallen kann):

​Obwohl hohe Gaspreise fundamental gut für Verbund sind, gibt es Risiken, die den Aktienkurs belasten können:

  • Regulierung (Übergewinnsteuer): Wenn die Gewinne durch die Merit Order als „unmoralisch“ hoch angesehen werden, greift der Staat oft ein (Abschöpfung von Erlösen), was Anleger abschreckt.
  • Wasserdargebot: Wenn die Gaspreise hoch sind, aber die Flüsse wenig Wasser führen (trockene Sommer), kann Verbund weniger Strom produzieren und profitiert kaum von den hohen Preisen.
  • Normalisierungserwartung: Da die Aktie oft als „Proxy“ für den Strompreis gehandelt wird, fällt sie sofort, wenn der Markt erwartet, dass die Gaspreise in Zukunft wieder sinken (wie man es im Kursverlauf 2024/2025 beobachten konnte).

Aufstockung Novo Nordisk + erster Einstieg NEL

Novo Nordisk:

Die Aktie wird derzeit massiv abverkauft – zu Kursen, die ich bei einem Unternehmen mit hohen Gewinnen und einer operativen Marge von größer 40 % nie für möglich gehalten hätte. Ich habe meine Position neuerlich deutlich aufgestockt. Qualitätsunternehmen zu Schnäppchenpreisen – genau das suche ich.

NEL ASA

Wasserstoffaktien haben nach dem Hype 2020–2022 einen ~95 %-Einbruch erlebt: staatliche Förderung → Übertreibung → massive Fehlinvestitionen → bittere Ernüchterung. Seit 2023 läuft die Konsolidierungsphase (2023–2025). NEL als Weltmarktführer bei Elektrolyseuren ist jetzt wieder an einem signifikanten Tiefpunkt angekommen. → Erster vorsichtiger Einstieg mit einer sehr kleinen Position. Das ist und bleibt ein hochspekulativer Zock – aber genau bei solchen Tiefstkursen steige ich ein, wenn das Geschäftsmodell intakt erscheint.

Kurz & knackig meine Regel:
Qualität zu Crash-Preisen → aufstocken (Novo).
Turnaround-Kandidaten am Boden → kleine erste Position (NEL).

Kaufen, wenn es billig ist – nicht wenn es teuer und populär ist.

Verlustrealisierung und Gewinnmitnahme

Verlustrealisierung

Leider ist mir ein VIX-Zertifikat davongelaufen. Ich habe einen Verlust von −30 % realisiert und die Verluste minimiert. Die Volatilität blieb deutlich unter meiner Erwartung → klassischer Contango-/Zeitwertverfall-Effekt bei Volatilitätsprodukten.

Gewinnmitnahme

Die Rohstoff-Longs haben durch den Krieg im Iran einen sehr starken Anstieg erlebt. → Positionen in Öl, Gas, Gold und Silber jeweils um 25 % reduziert. Buchgewinne gesichert – man muss Gewinne auch mal mitnehmen, bevor eine Korrektur oder Deeskalation kommt.

Kurzfassung der Haltung

Gewinner anteilig kassieren (Rohstoffe nach geopolitischem Spike) → typisches aktives Portfoliomanagement: asymmetrisch handeln, Emotionen rausnehmen.

Verlierer sauber abschließen und die VIX-Fehlwette verbucht.

Nachtrag: Ich habe die VIX Position zu früh verkauft. 2 Wochen später wäre sie durch den Irankrieg massiv im Plus gewesen. Spekulationen im VIX setzen eine hohe Leidensfähigkeit und Kaltschnäuzigkeit voraus. Eine derartige Position kann durchaus mit -80% rangieren, aber immer noch mit 100% im Plus abgeschlossen werden. Da es sich um Futures-Kontrakte handelt sollte man sich über die Rolloverkosten im Klaren sein. Tipp: Testen und lernen.

Fiverr-Aktie: Mein aktueller High-Risk-Zock

Die Fiverr-Aktie (FVRR) hat vom Allzeithoch mittlerweile -97 % verloren und notiert aktuell bei ca. 9,50 €. Ich gehe davon aus, dass der Kurs noch weiter auf mindestens 5 € abrutschen wird – das entspräche dann etwa -98 % vom Höchststand.

Aus diesem Grund habe ich meinen Sparplan deutlich aufgestockt: Ich plane, insgesamt bis zu 1.000 € in Fiverr zu investieren, solange der Kurs derart niedrig steht. Mein aktueller Einstandskurs liegt derzeit bei 15,28 €, ich bin also derzeit rund -38 % im Minus und habe 25% der Gesamtinvestmentsumme bereits investiert.

Warum ich trotzdem nachkaufe – die zwei gegensätzlichen Szenarien

  1. Bären-Szenario (sehr wahrscheinlich kurzfristig) Der Markt preist aktuell ein, dass generative KI große Teile des Fiverr-Geschäftsmodells überflüssig macht. Viele klassische Freelance-Dienstleistungen (Texte, einfache Designs, einfache Programmieraufgaben, Voice-Overs etc.) werden durch KI-Tools immer schneller und günstiger erledigt. → Mögliche Konsequenz: Fiverr verliert Marktanteile und könnte im Worst Case irrelevant werden.
  2. Bullen-Szenario (mein eigentlicher Wettschein) Trotz KI-Hype zeigen die letzten Quartalszahlen von Fiverr weiterhin solide Entwicklung. Ich glaube, dass sich vor allem schnell adaptierende Einzelpersonen und kleine Freelancer-Teams langfristig durchsetzen werden – genau die Kernzielgruppe von Fiverr. Wer KI-Tools virtuos einsetzt, kann seine Produktivität um faktor 5–20 steigern und so am Ende mehr und besser bezahlte Aufträge abwickeln als je zuvor. Fiverr könnte in diesem Szenario sogar zum größten Profiteur werden, weil die Plattform genau diese Hochleistungs-Freelancer bündelt.

Meine persönliche Einschätzung

Es handelt sich um einen klassischen 50/50-Zock mit sehr asymmetrischem Auszahlungsprofil:

  • Worst Case: Geschäftsmodell wird durch KI zerstört → Totalverlust der 1.000 € (für mich persönlich verkraftbar)
  • Best Case: Fiverr überlebt und passt sich an → Rückkehr in Richtung alter Höchststände möglich → +3.500 % oder mehr vom jetzigen Kursniveau

Kurz gesagt: Entweder die Aktie wird quasi wertlos – oder sie wird irgendwann ein absurdes Schnäppchen gewesen sein.

Ich bin mir bewusst, dass das ein hochspekulativer Trade ist. Wer so etwas nicht verträgt, sollte definitiv die Finger davon lassen.

Umschichtung: Von Northern Oil and Gas (NOG) zu Hexpol AB (HPOL B)

Um die Energiegewichtung in meinem Depot spürbar zu reduzieren, habe ich meine gesamte Position in Northern Oil and Gas (NOG) aufgelöst – und zwar mit einem realisierten Gewinn von 5 %. Den freigewordenen Betrag habe ich komplett in Hexpol AB investiert.

Warum Hexpol AB? Hexpol ist ein führender Spezialchemie-Konzern mit sehr stabiler Geschäftsbasis, konstant hohem Cashflow und einer attraktiven, zuverlässigen Dividendenpolitik. Das Unternehmen profitiert von seiner starken Marktposition in hochwertigen Polymer-Compounds und technischen Produkten für anspruchsvolle Industrien (Automotive, Medizintechnik, Energie etc.).

Hinzu kommt ein Richtungswechsel in der EU Politik. Die EU gibt kostenlose CO² Zertifikate längerfristig aus. Dies kommt der energieintensiven Chemieindustrie entgegen.

https://www.handelsblatt.com/politik/international/emissionen-eu-will-kostenlose-zertifikate-um-jahre-verlaengern-02/100196582.html

Zusätzliche Diversifikationseffekte Durch den Wechsel von einem US-amerikanischen Öl- & Gas-Produzenten zu einem schwedischen Qualitätsunternehmen senke ich gleichzeitig meine geografische Konzentration auf die USA – die mir in letzter Zeit etwas zu hoch geworden war.

Insgesamt sehe ich in Hexpol derzeit ein sehr solides Chance-Risiko-Profil: solide Fundamentaldaten, hohe Ausschüttungsquote und eine deutlich geringere Zyklizität als im klassischen Energiebereich.

Verlustposition bei Amex Exploration halbiert

Mein spekulativer Einsatz auf den Gold-Explorer Amex Exploration ist bisher nicht aufgegangen. Heute habe ich die Position bei etwa –10 % auf die Hälfte reduziert.

Grundsätzlich bleibe ich mittel- bis langfristig deutlich bullisch für die Edelmetalle – vor allem Gold. Trotzdem muss man nicht jedes zwischenzeitliche Tal zu 100 % aussitzen, insbesondere bei hochvolatilen Junior-Explorern.

Die verbleibende halbe Position halte ich weiter und plane, bei passender Gelegenheit (bessere Kurse oder stärkere Fundamentaldaten/News) wieder etwas aufzustocken.

Grundsatz bei solchen Zock-Positionen: Ich limitiere sie in der Regel auf maximal ~1 % meines liquiden Vermögens. So bleibt ein Totalverlust schmerzhaft, aber portfolio-technisch verkraftbar.

Gewinnmitnahme bei Petrobras – Nachkauf bei Novo Nordisk

Am 5. Februar 2026 habe ich meine Position bei Petróleo Brasileiro S.A. komplett aufgelöst. Petrobras zeigte 2025/2026 eine sehr starke Performance: Year-to-Date +26 % (Stand Anfang Februar 2026), mit einem markanten Plus von rund +28 % im letzten Monat. Dies wurde getrieben durch Rekordproduktion im Pre-Salt-Bereich, eine Erhöhung der geschätzten bewährten Reserven auf 12,1 Mrd. Barrel Öl-Äquivalent (+6 % gegenüber Vorjahr) sowie eine attraktive Dividendenrendite von derzeit etwa 11 %
Mit einem realisierter Gewinn von 17 % auf die gesamte gehaltene Position bin ich sehr zufrieden.

Die Aufstockung: Novo Nordisk (NOVO B)

Eine weitere Aufstockung der bestehenden Position bei Novo Nordisk. Der dänische Pharmakonzern – globaler Marktführer bei Therapien im Bereich Diabetes (Ozempic®, Wegovy®) – erlebte seit Anfang Februar 2026 einen massiven Abverkauf. Nach Veröffentlichung der Q4-2025-Zahlen und der Guidance für 2026 (erwarteter Rückgang von Umsatz und operativem Ergebnis um 5–13 % bei konstanten Wechselkursen) fiel die Aktie innerhalb weniger Tage um über 30 %.

Strategische Begründung

Durch konsequentes antizyklisches Investieren wird der aktuelle – und als übertrieben eingeschätzte – Kursrückgang genutzt, um die Position in einem strukturell sehr aussichtsreichen Markt (Adipositas- & Diabetestherapien, Megatrend metabolische Erkrankungen) zu deutlich attraktiveren Bewertungen auszubauen. Dies ist bereits der dritte antizyklische Nachkauf bei Novo Nordisk innerhalb kürzerer Zeit. Zur weiteren planmäßigen Positionsvergrößerung läuft nun ein wöchentlicher Sparplan auf die Aktie.

Fazit

Gewinne aus dem zyklischen Energiesektor (Petrobras) wurden erfolgreich gesichert und in den defensiven, innovationsgetriebenen Wachstumssektor Pharmazie (Novo Nordisk) reinvestiert. Damit wird die Portfoliodiversifikation gezielt verbessert und – trotz kurzfristiger Branchenherausforderungen – die Gewichtung eines weltweit führenden Unternehmens im langfristig stärksten Wachstumsmarkt der Gesundheitsbranche weiter erhöht.

Strategiewechsel im Depot: Brasilianischer Stromerzeuger raus. Dänischer Pharmariese aufstocken.

Am 4. Februar 2026 wurde im Portfolio eine markante Umschichtung vorgenommen: Die Position am brasilianischen Energieversorger Cemig wurde mit 10% Gewinn vollständig aufgelöst, um den dänischen Marktführer im Bereich Adipositas und Diabetes, Novo Nordisk, aufzustocken. Endlich bin ich dort angekommen, wo ich hin wollte.

Der Ausstieg: Cemig (CMIG4) – Wenn die Dividende den Cashflow übersteigt

Cemig lockte lange Zeit mit zweistelligen Dividendenrenditen. Bei genauerer Analyse der Bilanz zum Ausstiegszeitpunkt im Februar 2026 zeigten sich jedoch strukturelle Risiken in der Cashflow-Rechnung:

  • Ausschüttung vs. Free Cashflow: Die Dividenden wurden zuletzt oft nicht mehr vollständig aus dem operativen Free Cashflow gedeckt. Eine Payout-Quote, die teilweise bei 125 % des Cashflows liegt, ist langfristig nur durch Substanzverzehr oder Neuverschuldung haltbar. Deshalb zweifle ich sehr an den geplanten Investitionen.
  • Investitionsstau: Da ein Großteil des Kapitals als Dividende an den Staat (Minas Gerais) abfloss, fehlten Mittel für dringende Netzinvestitionen.
  • Kennzahlen: Trotz eines optisch günstigen KGVs von ca. 8 und einer Dividendenrendite von ~14 % wirkte die Aktie aufgrund der politisch motivierten Ausschüttungspolitik zunehmend wie eine „Value-Falle“.

Die Aufstockung: Novo Nordisk (NOVO B)

Novo Nordisk ist das Gegenstück zur volatilen Cemig: Ein hochprofitables Qualitätsunternehmen („Quality Growth“), das nach einer Korrektur im Jahr 2025 nun wieder eine attraktive Bewertung erreicht hat.

Warum der Wechsel sinnvoll ist: Während Cemig von lokaler Politik und Strompreisen in Brasilien abhängt, operiert Novo Nordisk in einem globalen Wachstumsmarkt. Nach der Kursdelle 2025 bietet sich Anfang 2026 die Chance, Qualität zum vernünftigen Preis zu kaufen.

Daten & Fakten zum Einstieg (Stand Feb. 2026):

  • Marktführerschaft: Dominanz im Diabetes-Markt (Wegovy/Ozempic) mit einer Nettogewinnmarge von fast 35 %.
  • Attraktive Bewertung: Das erwartete KGV für 2026 ist auf ca. 16 gesunken. Für einen Wachstumswert dieser Güteklasse ist das historisch günstig (der 5-Jahres-Schnitt lag oft bei über 30).
  • Dividendenwachstum: Novo zahlt zwar nominell weniger Dividende als Cemig (ca. 3 % bis 4 %), steigert diese aber seit Jahren zweistellig und kauft zudem massiv eigene Aktien zurück.

Fazit der Umschichtung

Der Tausch von Cemig zu Novo Nordisk ist ein klassischer Wechsel von „High Yield / High Risk“ (Brasilien-Versorger) zu „High Quality / Compounder“ (Pharma-Wachstum).

Man verzichtet auf die unsichere, extrem hohe Dividende aus Südamerika und setzt stattdessen auf ein Unternehmen mit einer der stärksten Bilanzen der Welt, das von einem unaufhaltsamen Megatrend in der Gesundheitsversorgung profitiert.

Logistik-Wette auf den Rohstoffboom: Einstieg bei Canadian National Railway

In Ergänzung zu meinen Käufen im Gold- und Silbersektor setze ich auch auf die notwendige Infrastruktur hinter dem Rohstoffgeschäft.

Die Investment-Idee: Wer schürft, muss auch liefern. Meine Strategie ist simpel wie logisch: Ich prognostiziere für den kanadischen Minensektor ein starkes Wachstum und eine massive Expansion. Da die gewonnenen Erze und Materialien über weite Strecken transportiert werden müssen, rückt die Eisenbahn als unverzichtbares Bindeglied in den Fokus.

Der Neuzugang: Canadian National Railway (CNR)

  • Die Rolle: CNR gilt als einer der wichtigsten Logistik-Dienstleister in Kanada und ist ideal positioniert, um vom steigenden Transportaufkommen des Bergbausektors zu profitieren.
  • Der Move: Um an dieser Entwicklung teilzuhaben, habe ich eine erste Position in mein Depot aufgenommen.

Fazit: Mit diesem Kauf wende ich das „Schaufel-Verkäufer-Prinzip“ an: Ich investiere nicht nur in die Minen selbst, sondern sichere mir mit Canadian National Railway auch ein Stück vom Kuchen der gesamten Wertschöpfungskette. Da Canadian National Railway zu 90% mit Diesel fährt, wird die Wertschöpfungskette noch weiter abgefrühstückt, indem ich in Öl- und Gasunternehmen investiere.
Ein Schachzug, der auch die Volatilität der Explorer durch solide Infrastruktur-Werte abfedern soll.

Portfolioumschichtung: Frisches Gold und Silber statt Öl und Gas

Eine strategische Neuausrichtung meines Depots. Der Auslöser ist eine Korrektur im Edelmetallsektor, die ich gezielt zur Aufstockung meiner vorhandenen Titel nutze.

Die Strategie: Gewinne sichern, Chancen nutzen

Um Liquidität für den „Minen-Einkauf“ zu schaffen, habe ich konsequent Positionen im Energiesektor reduziert:

  • Harbour Energy: Die Position wurde komplett aufgelöst, wobei ein solider Gewinn von 6 % mitgenommen wurde.
  • Aker BP ASA: Hier wurde das Kurzfristdepot durch einen Teilverkauf (25 % der Position) entlastet – und das bei einer beachtlichen Performance von +25 %.

Der Fokus: Edelmetalle im Sonderangebot

Ich sehe den jüngsten Kursrutsch bei Gold und Silber (Minenaktien waren kurzzeitig 20 % bis 30 % günstiger) als ideale Kaufgelegenheit. Die anhaltende Knappheit bei Silber und die ungebrochene Kauflust der Zentralbanken bei Gold bestärken mein Handeln.

Neu im Depot (oder aufgestockt): Sein Fokus liegt dabei auf einer Mischung aus etablierten Produzenten und spekulativeren Explorern:

  1. Hecla Mining (Etablierter Produzent)
  2. Wheaton Precious Metals (Streaming-Riese mit stabilem Geschäftsmodell)
  3. Silver Mines LTD & Amex Gold (Explorer mit Potenzial für überproportionale Gewinne)

Fazit

Ich agiere hier als antizyklischer Investor. Ich nutze die Volatilität im Rohstoffmarkt, um Gewinne im Ölsektor zu realisieren und diese in Rücksetzer im Edelmetallsektor zu reinvestieren. Ein klassischer „Buy the Dip“-Ansatz bei Minenwerten.

ADX Energy – Energy Zock in Österreich

Die analysierte Mitteilung der ADX Energy Ltd. vom 30. Januar 2026 ist der vierteljährliche Tätigkeitsbericht (Quarterly Activities Report) für das zum 31. Dezember 2025 endende Quartal.

https://investors.adx-energy.com/announcements/7334145

Hier ist eine detaillierte Analyse der wichtigsten Punkte:

1. Operative Highlights in Österreich

ADX bereitet sich auf ein massives Bohr- und Testprogramm im Jahr 2026 vor, nachdem wichtige rechtliche Hürden genommen wurden:

  • Welchau-1 (Gas-Kondensat-Fund):
    • Status: Die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme der Fördertests im Februar 2026 laufen planmäßig.
    • Neue Erkenntnisse: Technische Analysen deuten darauf hin, dass die Entdeckung mit der historischen Bohrung Molln-1 verbunden ist. Es wird ein bedeutendes Öl-Vorkommen „up-dip“ (strukturell höher gelegen) und eine Gas-Ansammlung „down-dip“ vermutet.
    • Rechtliches: Ein Urteil des Landesverwaltungsgerichts Oberösterreich hat die Umweltgenehmigungen bestätigt, was den Weg für die Tests ebnet.
  • Flachgas-Programm (Shallow Gas):
    • Drei Bohrungen (HOCH-1, GOLD-1 und SCHOEN-1) sind bereits genehmigt oder stehen kurz vor der finalen Genehmigung.
    • Der Bohrbeginn für HOCH-1 ist für Ende März 2026 geplant. Diese Bohrungen zielen auf fast reines Methangas (99%) ab, das schnell in das bestehende Netz eingespeist werden kann.
  • Anshof-Ölfeld:
    • ADX hat eine permanente Produktionsanlage mit einer Kapazität von 3.000 Barrel pro Tag erworben, um die langfristige Förderung und die Anbindung neuer Bohrungen (wie Anshof-2V) zu sichern.

2. Finanzielle Kennzahlen (Quartalsvergleich)

Die Zahlen zeigen einen vorübergehenden Rückgang der Produktion, aber eine stabile Cash-Position durch Kapitalmaßnahmen:

KennzahlAktuelles Quartal (Q4 2025)Vorheriges QuartalVeränderung
Netto-Produktion192 BOEPD251 BOEPD-24%
Umsatzerlöse1,6 Mio. AUD2,3 Mio. AUD-29%
Liquide Mittel (unbeschränkt)4,7 Mio. AUD4,0 Mio. AUD+17%
  • Grund für Produktionsrückgang: Mechanische Ausfälle bei mehreren Sonden im Wiener Becken. Ein Workover-Programm zur Wiederherstellung der Produktion ist bereits für das erste Quartal 2026 angelaufen.
  • Kapital: Die Barbestände stiegen trotz geringerer Einnahmen durch eine erfolgreiche Kapitalerhöhung von 3,5 Mio. AUD.

3. Weitere Aktivitäten

  • Italien (Sicily Channel): Die geschätzten Gasressourcen wurden auf 619 Milliarden Kubikfuß (BCF) angehoben. ADX hält hier 100% der Anteile.
  • Dual-Listing: Das Unternehmen treibt Pläne für eine Zweitnotiz an der Oslo Børs (Euronext Growth) voran, um den Zugang zu europäischen Investoren zu verbessern.

Fazit der Analyse

Die Meldung vom 30. Januar zeigt ein Unternehmen im Übergang von der reinen Exploration zur skalierten Produktion. Während die operativen Probleme im Wiener Becken den Cashflow kurzfristig belastet haben, liegt der Fokus der Investoren klar auf dem Februar/März 2026. Die Ergebnisse der Welchau-Tests und der Start des Flachgas-Bohrprogramms gelten als die entscheidenden Kurstreiber (Catalysts) für das erste Halbjahr 2026.

Kauf der Northern Oil and Gas

Northern Oil and Gas, Inc. (NYSE: NOG) ist ein US-amerikanisches unabhängiges Energieunternehmen mit Sitz in Minnesota. Es konzentriert sich auf den Erwerb und die Beteiligung an Öl- und Gasförderungen – vor allem als Non-Operator (Minderheitsbeteiligungen). Dadurch erzielt NOG Diversifikation über Top-Becken, ohne selbst Bohranlagen zu betreiben.

Wichtige Kennzahlen (aktuell, ca. 29. Januar 2026):

  • Aktienkurs: ~24,4–25,0 USD (sehr nah am 52-Wochen-Tief, nach deutlichem Rückgang 2025)
  • Marktkapitalisierung: ca. 2,3–2,4 Mrd. USD
  • Dividendenrendite: ~7,4 % (vierteljährlich 0,45 USD → jährlich 1,80 USD)
  • Produktion (2025): ~132.500–134.000 boe/d (Barrel Öl-Äquivalent pro Tag), davon ca. 75.000–76.500 bbl/d Öl
  • Wichtige Becken: Permian, Williston (Bakken), Uinta, Appalachian (starkes Wachstum durch Utica-Zukauf)

Aktuelle Lage (Januar 2026):

  • Starke Abhängigkeit von Ölpreisen → schwächeres Gas-Umfeld und gesunkene Energiepreise drücken Kurs & Free Cash Flow
  • Negativer Free Cash Flow in jüngster Zeit durch Wachstumsinvestitionen (v.a. großer 1,2-Mrd.-USD-Utica-Deal Ende 2025, der Gasanteil deutlich erhöht)
  • Dividende wird bisher konsequent gehalten und sogar leicht gesteigert (5 Jahre in Folge Erhöhung) → sehr attraktiv für Income-Investoren
  • Bilanz solide, extrem niedrige Cash-G&A-Kosten (~0,80–0,90 USD/boe)

Analystenmeinungen (Januar 2026):

  • Konsens: eher Hold bis leicht positiv
  • Kursziele: stark gesenkt → Spanne ca. 24–32 USD (Durchschnitt ~27–29 USD)
  • Zuletzt: Piper Sandler Hold 25 USD, Mizuho 29 USD, Raymond James 32 USD (Strong Buy), Morgan Stanley Underweight 24 USD

Kurz-Fazit: NOG ist ein High-Yield-Non-Operator mit sehr attraktiver Dividende und breiter Diversifikation in erstklassigen US-Becken. Derzeit leidet der Titel jedoch unter niedrigen Rohstoffpreisen, negativer Cash-Generierung durch Wachstum und dem großen Utica-Zukauf (Abschluss Q1 2026 erwartet). Wer auf steigende Ölpreise und Dividendensicherheit setzt, findet hier ein interessantes High-Yield-Engagement – wer Cashflow-Stabilität sucht, sollte vorsichtig sein.

Kauf der Harbour Energy

Harbour Energy ist eines der größten unabhängigen Öl- und Gasunternehmen weltweit, mit Fokus auf Exploration, Produktion und Entwicklung in Europa (v.a. Norwegen, UK), Lateinamerika (Argentinien, Mexiko), Nordafrika und Südostasien.

Aktuelle Highlights (Trading & Operations Update Jan 2026):

  • Produktion 2025: Durchschnitt 474 kboepd (+84 % ggü. 2024), am oberen Ende der Guidance – vor allem durch Wintershall Dea-Integration und neue Projekte (z. B. Maria Phase 2, Fenix).
  • Produktion 2026 (Guidance, ohne LLOG/Waldorf/Indonesien-Transaktionen):435–455 kboepd (Rückgang um ca. 4–8 %), durch UK-Decline und Vietnam-Verkauf, aber gestützt durch neue Starts in Norwegen und Ägypten (z. B. Dvalin North mid-2026, Fayoum-Messinian Ende 2026).
  • Mit Abschluss der Deals (LLOG $3,2 Mrd., Waldorf UK, Indonesien-Verkauf $215 Mio.): Produktion Richtung 500 kboepd Ende 2026 möglich.
  • Kosten: Sehr wettbewerbsfähig, 2025 ~$12–13/boe, 2026 leicht höher ~$13,5/boe.
  • Finanzen: Starke Cash-Generierung 2025; 2026 Free Cashflow ~$0,6 Mrd. bei $65 Brent / $11 Gas (vor Transaktionen). Fokus auf Bilanzstärkung und Ausschüttungen.
  • Aktienkurs (Stand 29.01.2026): Ca. 232–236 GBp (deutlicher Anstieg in den letzten Tagen, +3–5 %).

Strategie & Ausblick: Diversifizierte Basis (Norwegen ~37 %, UK ~31 %), starke Position in CCS (CO₂-Speicherung) und Net-Zero-Ziel 2050. Wachstum durch organische Projekte + gezielte Akquisitionen (USA, UK, Mexiko Zama-Operator). Risiken: Rohstoffpreise, UK-Steuern, Energiewende.

Fazit: Harbour hat 2025 stark performt und bleibt trotz temporärem Produktionsrückgang 2026 ein robuster, cashstarker Player mit klarem Wachstumspfad nach Abschluss der Transaktionen. Attraktiv für Investoren, die Öl/Gas mit Diversifikation und Nachhaltigkeitsfokus suchen.

Blackrock-Chef Larry Fink: Länder ohne Massenmigration sind im Vorteil

Blackrock-Chef Larry Fink hat es klar gesagt: Länder ohne Massenmigration haben einen echten Vorteil.

Viele Jahre lang – seit meiner Schulzeit in Salzburg vor rund 30 Jahren – wurde uns beigebracht, dass Zuwanderung in großem Umfang eine Bereicherung sei und eine bunte Gesellschaft nur Vorteile mit sich bringe. Das war die offizielle Linie, und sie wurde überall verbreitet.

Jetzt hört man von einem der einflussreichsten Männer der Welt das Gegenteil: Massenzuwanderung stellt eine Belastung dar.

Wer früher Bedenken äußerte, wurde schnell kritisiert, ausgegrenzt oder sogar als rechtsextrem hingestellt. Das war nicht fair und hat eine offene Diskussion verhindert. Ich finde, wir sollten ehrlich zugeben: Wir wurden in dieser Frage lange getäuscht. Die Folgen der Massenmigration könnten unsere Zukunft ziemlich unruhig machen.

Vielleicht ist das jetzt die Chance für einen neuen, sachlichen Dialog – ohne Vorwürfe, einfach mit Respekt vor unterschiedlichen Meinungen.

Equinor ASA – Kauflimit bei 19,10

Equinor (ehemals Statoil) ist das Rückgrat der norwegischen Wirtschaft und mittlerweile der wichtigste Gaslieferant für Europa. Das Unternehmen befindet sich in einer massiven Transformationsphase vom reinen Ölförderer zum integrierten Energiekonzern.

Auf Grund dummdümmster Energiepolitik in der EU kaufe ich diese Akte bei 19,10. Extrem hohe Dividende versüßt das Leben.

Aktuelle Marktlage & Kennzahlen

​Die Aktie hat Anfang 2026 eine leichte Erholung erfahren, nachdem sie Ende 2025 ein 3-Jahrestief markiert hatte. Grund dafür sind vor allem stabilisierte Gaspreise und positive Nachrichten aus dem Bereich der Erneuerbaren.

Kennzahl

Wert (ca. Jan. 2026)

Börsenwert

~75 Mrd. USD / 54 Mrd. EUR

KGV (2026e)

~8,2 bis 9,5 (relativ günstig)

Dividendenrendite

~7,5 % (sehr attraktiv, teils inkl. Sonderdividenden)

Nächster Ex-Tag

16. Februar 2026

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27. Februar 2026

Equinor ist aktuell eine klassische Value-Aktie mit Wachstums-Fantasie im Bereich Windkraft. Wer auf eine hohe, solide Dividende setzt und an die langfristige Bedeutung von norwegischem Gas für Europa glaubt, findet hier einen der stabilsten Werte im Sektor.

3-Euro Serie „Leuchtende Meereswelten“ der Münze Österreich im Sammelalbum

Nach dem Erfolg der Saurier-Serie präsentiere ich hier das nächste Highlight der Münze Österreich: Die komplette Serie „Leuchtende Meereswelten“.

Diese 3-Euro-Münzen faszinieren durch ihre lebensechten Farbmotive und einen speziellen UV-Leuchteffekt. Unter UV-Licht (Schwarzlicht) verändern die Meeresbewohner ihre Farbe oder beginnen magisch zu leuchten – ein absoluter Blickfang in jeder Sammlung.

Das Set enthält alle 12 Münzen der Serie im offiziellen Sammelalbum:

  1. Blaugrüner Schwellhai (2022) – Die erste Münze der Serie
  2. Oktopus (2023)
  3. Blaugeringelter Krake (2023)
  4. Schwarzspitzen-Riffhai (2023)
  5. Leuchtqualle (2023)
  6. Tiefsee-Anglerfisch (2024)
  7. Steinkoralle (2024)
  8. Stachelrochen (2024)
  9. Leuchtgarnele (2024)
  10. Meeresleuchten (2025)
  11. Violetter Einhornfisch (2025)
  12. Südlicher Blaupfeil-Kalmar (2025) – Der krönende Abschluss

Produktdetails:

  • Zustand: Alle Münzen sind in der Qualität „handgehoben“ und unzirkuliert.
  • Zubehör: Inklusive dem prachtvoll illustrierten Original-Sammelalbum, das Platz für alle 12 Münzen bietet und Hintergrundinfos zu den Tieren enthält.
  • Besonderheit: Jede Münze zeigt ein farbenfrohes Motiv, das unter UV-Licht fluoresziert.

Preis: € 300,-

Holen Sie sich die faszinierende Welt der Ozeane nach Hause. Bei Interesse kontaktieren Sie mich bitte einfach über meine Kontaktseite.

3-Euro Serie „Saurier“ der Münze Österreich im Sammelalbum

Ich verkaufe hier ein Highlight für Numismatiker und Dinosaurier-Fans: Das vollständige Sammelalbum der beliebten „Super Saurier“-Serie der Münze Österreich.

Diese 3-Euro-Münzen sind nicht nur aufgrund ihrer detailreichen Farbmotive begehrt, sondern besitzen einen faszinierenden Leuchteffekt: Im Dunkeln leuchten die Dinosaurier nach! Die Serie wurde zwischen 2019 und 2022 ausgegeben und ist bei der Prägestätte komplett ausverkauft.

Das Angebot umfasst alle 12 Münzen der Serie in der offiziellen Sammelmappe:

  1. Spinosaurus (2019) – Der erste der Serie
  2. Tyrannosaurus Rex (2020)
  3. Mosasaurus (2020)
  4. Ankylosaurus (2020)
  5. Arambourgiania (2020)
  6. Therizinosaurus (2021)
  7. Deinonychus (2021)
  8. Styracosaurus (2021)
  9. Argentinosaurus (2021)
  10. Microraptor (2022)
  11. Pachycephalosaurus (2022)
  12. Ornithomimus (2022) – Der Abschluss der Serie

Details zum Zustand:

  • Alle Münzen befinden sich in der Qualität „handgehoben“.
  • Inklusive dem originalen, illustrierten Sammelalbum mit spannenden Infos zu den Urzeit-Giganten.
  • Die Münzen sind geschützt untergebracht, um die Farbauflage und Leuchtkraft zu erhalten.

Preis: € 300,-

Bei Interesse an diesem kompletten Set freue ich mich über eine Nachricht über meine Kontaktseite. Ein versicherter Versand ist nach Absprache möglich.

Ukraine Friedenszock

Auf Grund der politischen Entwicklungen bin ich wieder bei Ferrexpo eingestiegen. Ferrexpo steigt praktisch immer, wenn Trump mit Putin spricht.

Nach den Gesprächen, die nichts bringen werden, verkaufe ich wieder.

Es ist schade, dass man sich auf keinen Frieden einigen kann. Wäre dem so, würde Ferrexpo wohl steil nach oben gehen. Ein 10x wäre denkbar.

Rebalancing meiner Portfolios

Um die Steuern auf Gewinne zu senken, habe ich meine Verlustpositionen verringert.

Verkauft wurde JD und Innovative Industrial Properties. Da es sich um eine steuerliche Maßnahme handelt, werde ich die Titel im neuen Jahr wieder kaufen um den durchschnittlichen Einkaufspreis zu senken. Die Unternehmen sind zwar hoch spekulativ, aber in meiner Wahrnehmung gut. Sie zahlen zuverlässig hohe Dividenden. Drogen (Innovative Industrial Properties) haben im Westen immer Zukunft und JD wird als „Amazon Chinas“ seine Führung im größten Wirtschaftsraum auf diesem Planeten ausbauen. Ich sehe in Asien viel Zukunft. Einen Abstieg der USA und ein schwarzes Loch in der EU.

Wäre ich Single, würde ich hier meine Zelte abbrechen.

Die neue Ära der Krise: Warum klassische Absicherung versagt und wie man das Depot jetzt schützt

In der Vergangenheit war die Welt der Geldanlage einfach: Wenn die Aktien fielen, flohen Investoren in US-Staatsanleihen (Treasuries). Dieser „sichere Hafen“ dämpfte das Depot, während man den Sturm aussaß. Doch diese Zeit ist vorbei.

Wir erleben derzeit einen Liquiditäts-Crash, der nahezu alle Asset-Klassen mit nach unten zieht. Das Erschreckende: Zum ersten Mal sehen wir crashartige Symptome, ohne dass die Anleger in den Rentenmarkt flüchten. Im Gegenteil: Die Renditen steigen, die Kurse der US-Bonds fallen. Die USA können sich ihre militärischen und fiskalischen Abenteuer offensichtlich nicht mehr zu günstigen Konditionen finanzieren.

Wer sein Depot in diesem Umfeld schützen will, darf nicht auf alte Rezepte setzen. Man braucht ein Instrument, das direkt von der Panik profitiert.

Das Instrument: Absicherung über die Volatilität (VIX)

Anstatt Bestände bei der ersten Korrektur panisch zu verkaufen – was oft zu steuerlichen Nachteilen und verpassten Erholungen führt – nutze ich eine gezielte Absicherung über den VIX Future. Der VIX misst die erwartete Schwankungsbreite (Volatilität) des S&P 500 und wird oft als „Angstbarometer“ bezeichnet. Wenn die Märkte kollabieren, schießt die Volatilität in der Regel steil nach oben.

Meine Strategie: Der Turbo-Schutzschild

Da ich im Falle eines Crashs oft kein frisches Kapital für Nachkäufe habe, muss die Absicherung über Hebelprodukte erfolgen, die bereits bei kleinen Einsätzen eine große Wirkung entfalten.

  1. Das Produkt: Ich verwende Turbo-Optionsscheine (Mini Futures) auf den VIX Future (z.B. von der Société Générale). Wichtig ist hierbei die Wahl eines geringen Hebels (ca. 2x oder kleiner), um nicht bei jeder kleinen Marktschwankung ausgeknockt zu werden.

  2. Der Einstieg: Ich beginne mit dem Aufbau der Absicherungsposition, wenn der VIX Future günstig erscheint (historisch oft im Bereich von ca. 17 USD) und ich den Eindruck habe, dass etwas nicht stimmt.

  3. Die Positionsgröße: Sicherheit hat Vorrang vor Gier. Ich investiere nur kleine Summen – in der Regel weniger als 1 % des gesamten Portfoliowerts. Im Falle eines echten Crashs kann dieser kleine Hebel-Teil so massiv ansteigen, dass er die Buchverluste der Aktienpositionen zu einem großen Teil kompensiert.

Die Risiken: Kein „Free Lunch“

Man muss sich über die Kosten im Klaren sein:

  • Rollverluste: VIX-Produkte sind keine Langzeitinvestments. Da die Terminkontrakte monatlich „gerollt“ werden müssen, verliert das Produkt in ruhigen Marktphasen kontinuierlich an Wert.

  • Totalverlustrisiko: Wenn der erwartete Crash ausbleibt und die Volatilität niedrig bleibt oder sinkt, kann das eingesetzte Kapital (die „Versicherungsprämie“) nach einigen Monaten komplett verloren sein.

Fazit

Wir warten alle auf den nächsten geldpolitischen „Superhelden“ wie Jerome Powell und seinen Geld-Helikopter. Doch sollte dieser ausbleiben, ist die nächste Weltfinanzkrise aufgrund der Liquiditätsengpässe kaum vermeidbar.

Meine Strategie ist es, nicht auf Hoffnung zu setzen, sondern auf Volatilität. Ein kleiner, aber effektiver Hebel auf die Angst am Markt ist heute die einzige Versicherung, die im Ernstfall noch funktioniert, wenn Gold und Anleihen als Korrelat versagen.

https://www.sg-zertifikate.de/product-search/turbo-optionsscheine/volatilit%C3%A4t/vix%20cboe%20volatility%20index%20future%20mar%202026?PageSize=100&CallPutRadio=Call&SortField=CurrentLeverage&SortDirection=asc

In welche Werte investiere ich die nächsten Jahre?

Ich werde die nächsten 2 bis 3 Jahre vorwiegen in Öl-Unternehmen investieren. Eventuell nehme ich noch einen Minenwert hinzu. Durch die hohen Zinsen werden Banken, die sich vorwiegend mit dem klassischen Bankengeschäft beschäftigen (nicht Investmentbanken), mit geringem Kreditausfallsrisiko wieder interessant. Ich werde mich deshalb in ölexportierenden Ländern (Norwegen, Kasachstan, …) bei Öl und Banken umsehen. Als Unternehmen schweben mir Aker BP und DNB Bank in Norwegen und die Halyk Bank in Kasachstan vor. Bei den Minenwerten bin ich bei Rio Tinto. Beide Banken sind gute Dividendenzahler und entwickeln sich bis heute im Portfolio gut. Wobei die Halyk und DNB Bank bereits gut gelaufen sind.

Link zur Investorenseite der Halyk Bank: https://halykbank.com/for-shareholders/dividends

Link zur Investorenseite von Aker BP: https://akerbp.com/en/investor/share/

Link zur Investorenseite von Rio Tinto: https://www.riotinto.com/en/invest/shareholder-information/dividends

Link zur Investorenseite der DNB Bank: https://www.ir.dnb.no/share/total-return-calculator

 Was zocke ich derzeit?

Mein derzeitiger Zock ist ADX Energy. Der Zock ist auf ca. 2 Jahre ausgelegt. ADX Energy ist ein australisches Unternehmen, das in Österreich, Italien und Rumänien nach Öl bohrt. Eine desaströse EU Energiepolitik wird energiefördernde Unternehmen – erfolgreiches Exploring vorausgesetzt – in den Himmel und am Mond vorbei schießen.

Des weiteren zocke ich Ferrexpo. Ferrexpo ist ein ukrainisches Unternehmen, das Eisenpellets herstellt. Ferrexpo steigt, wenn in der Ukraine die Aussichten auf Frieden steigen. Ferrexpo fällt, wenn sich die Hoffnungen auf Frieden wieder verlieren.

Ein weiterer Zock ist Silver Mines Ltd in Australien. Das Unternehmen ist ein Explorer und hat noch keine Minenlizenz. Sollte das Unternehmen eine Minenlizenz bekommen und sich zu einer Silbermine entwickeln, dürfte es ebenfalls am Mond vorbei fliegen.

Die genannten Titel sind höchst spekulativ und es ist mit einem Totalausfall zu rechnen. Nicht nachmachen, wenn man sich damit nicht näher beschäftigen will.

Etwas finanzielle Bildung

Wer sich für die eigene Zukunft etwas mehr finanzielle Freiheit wünscht, muss sich etwas Wissen im Finanzbereich aneignen. Da unser Schulsystem an diesem Thema komplett vorbei segelt, ist es wichtig sich selbst zu bilden. Ein gute Zusammenstellung von Basiswissen findet man bei Warren AI.

https://thewarrenai.com/web/education/audio-books

Nach vielen Jahren des Investierens und Spekulierens, ist meine Meinung, dass sich der Erfolg vor allem im Kopf abspielt. Für mich ein interessanter Weg, sich selbst kennen zu lernen. 

Investieren mit dem Benner Zyklus

Der Benner Zyklus ist ein Börsen- und Wirtschaftsmodell, das ursprünglich von einem amerikanischen Farmer namens Samuel Benner im Jahr 1875 entwickelt wurde.

Hier ist eine Zusammenfassung, was es damit auf sich hat und warum das Thema aktuell wieder häufig diskutiert wird:

​1. Was ist der Benner-Zyklus?

​Samuel Benner war ein wohlhabender Farmer, der durch die Finanzpanik von 1873 fast alles verlor. Er versuchte daraufhin, Muster in den Preisschwankungen zu finden, um künftige Krisen vorherzusehen. Er veröffentlichte seine Erkenntnisse in dem Buch „Benner’s Prophecies of Future Ups and Downs in Prices“.

​Seine Theorie besagt, dass sich Marktpreise (ursprünglich für Mais, Schweinefleisch und Eisen) in festen, wiederkehrenden Zeitabständen bewegen. Er identifizierte drei Hauptzyklen:

  • Der 11-Jahres-Zyklus: Basierend auf dem Sonnenfleckenzyklus (von dem er glaubte, er beeinflusse die Ernten und damit die Preise).
  • Der 27-Jahres-Zyklus: Für Preise von Roheisen.
  • Der 54-Jahres-Zyklus: Ein übergeordneter Langzeitzyklus für generelle Wirtschaftspaniken und -booms.

​2. Die drei Phasen des Zyklus

​Benner unterteilte die Jahre in drei Kategorien, die Anlegern als Leitfaden dienen sollten:

  1. Panic Years (Panikjahre): Zeiten, in denen der Markt irrational einbricht und die Preise fallen.
  2. Good Times (Gute Zeiten): Jahre mit hohen Preisen, in denen man Vermögenswerte verkaufen sollte.
  3. Hard Times (Harte Zeiten): Jahre mit niedrigen Preisen und Stagnation. Laut Benner sind dies die besten Kaufgelegenheiten, da die Kurse am Boden liegen.

​3. Warum ist das heute relevant?

​Obwohl das Modell fast 150 Jahre alt ist, erlebte es zuletzt (besonders auf Social Media wie TikTok, Instagram und Finanz-Blogs) einen Hype.

  • Trefferquote: Das Diagramm sagte (bei großzügiger Auslegung) Ereignisse wie die Große Depression (1929), das Platzen der Dotcom-Blase (2000) und den Marktcrash durch COVID-19 voraus.
  • Aktuelle Prognose: Laut dem Benner-Chart (oft bis ins Jahr 2059 fortgeschrieben) sollten wir uns um 2023 in einem Boden („Hard Times“ / Kaufphase) befunden haben, gefolgt von einem Aufschwung, der bis zu einem Höhepunkt („Good Times“) etwa um 2026/2027 führen soll, bevor es Anfang der 2030er wieder zu einem Crash kommt.
Bereich2025–20352035–2050
ImmobilienPreise fallen um 30–40 % (Wien: von 7.000 €/m² → 4.500 €/m²)Stabilisierung, dann moderates Wachstum
MietenSteigen kurzfristig, dann gedeckeltSinkende reale Mieten durch Produktivität
ArbeitsmarktHohe Zinsen → Rezession → Arbeitslosigkeit ↑KI schafft neue Berufe → Vollbeschäftigung
PensionenDruck auf System → Renteneintrittsalter ↑Robotersteuer finanziert Grundrente
InvestitionenGold, Rohstoffe, Value-AktienKI, Robotik, Raumfahrt
PhaseStrategie
2025–2035Schulden abbauen, in Sachwerte (Land, Rohstoffe), kurzfristige Anleihen
2035–2050Langfristige Aktien (KI, Energie, Raumfahrt), Immobilien am Tiefpunkt kaufen

In welche Werte investiere ich?

Ich werde die nächsten 2 bis 3 Jahre vorwiegen in Öl-Unternehmen investieren. Eventuell nehme ich noch einen Minenwert hinzu. Durch die hohen Zinsen werden Banken, die sich vorwiegend mit dem klassischen Bankengeschäft beschäftigen (nicht Investmentbanken), mit geringem Kreditausfallsrisiko wieder interessant. Ich werde mich deshalb in ölexportierenden Ländern (Norwegen, Kasachstan, …) bei Öl und Banken umsehen. Als Unternehmen schweben mit Aker BP und DNB Bank in Norwegen und die Halyk Bank in Kasachstan vor. Bei den Minenwerten bin ich bei Rio Tinto. Beide Banken sind gute Dividendenzahler und entwickeln sich bis heute im Portfolio gut. Wobei die Halyk und DNB Bank bereits gut gelaufen sind.

Bevorzugte Dienstleister im Bereich Finanzen

Ich entschied mich für die meisten Dienstleister, das sie steuerrichtig in Österreich abrechnen. Die erwähnten Dienstleister wickeln die Aufträge steuerrichtig in Österreich ab.

FLATEX Österreich

Flatex ist ein Broker, der in Österreich steuerrichtig abrechnet. Man muss mit Flatex keine extra Steuererklärung einreichen, da alles von Flatex entsprechend der Auflagen der österreichischen Finanz erledigt wird.

Hier geht es zu FLATEX.AT

The Kingdom Bank

Wer außerhalb der EU ein Bankkonto benötigt, wird bei der THE KINGDOM BANK schnell und unkompliziert bedient. Die Bank nimmt auch Aufträge in Bitcoin und anderen Kryptos an.

Hier geht es zu THE KINGDOM BANK

BITPANDA

Bitpanda wickelt sämtlich Coin-Transaktionen steuerrichtig in Österreich ab. Mit Bitpanda kann man einfach und unkompliziert Bitcoin, Ethereum und viel andere Kryptos handeln. Da Bitpanda die Aufträge steuerrichtig durchführt, ist auch hier keine eigene Steuererklärung notwendig.

Hier geht es zu BITPANDA