Der S&P500 Short wurde bei -10% ausgestoppt.
Allen Anschein nach habe ich die Lage im Iran falsch eingeschätzt bzw. hatte ich ein falsches Timing.
Der S&P500 Short wurde bei -10% ausgestoppt.
Allen Anschein nach habe ich die Lage im Iran falsch eingeschätzt bzw. hatte ich ein falsches Timing.
Wenn du siehst, dass die Kurve bei M2SL auf FRED wieder steiler nach oben zeigt, kannst du davon ausgehen, dass der „Liquiditäts-Turbo“ für Bitcoin mit einer Verspätung von etwa einem Vierteljahr zündet.
In Wahrheit bekämpfen sie eine Bankenkrise. Nicht den Iran. Damit wird es nur versteckt.
Nachdem der S&P 500 im Januar 2026 sein Allzeithoch im Bereich der 7.000er-Marke erreicht hat, steht die Welt nun vor einer tiefgreifenden Öl- und Energiekrise, die unsere Wirtschaft nachhaltig verändern wird. Der drastisch steigende Ölpreis wird uns langfristig Richtung Elektrifizierung drängen, weshalb ich bereits seit Monaten in Elektrifizierung (Verbund +8%) der Mobilität (BYD +9%) und Robotik (Datalogic +25% und Fastly +45%) investiere. Gleichzeitig rechne ich mit einer ausgewachsenen Weltwirtschaftskrise, die viele bestehende Strukturen infrage stellen und verändern wird. Lieferketten werden reißen. Mangel wird kommen. Die Inflation wird steigen. Investitionen in Effizienz (Recovery Energy -9%) und hochwertige Baustoffe (Sika -5%) sind wohl noch zu früh, aber im Rahmen dessen, was ich nach dem Sturm im Nahen Osten erwarte. Es ist der Aufbau zerstörter Infrastruktur.
Die Aktien der „Big 7“ sind bereits um 20 bis 30 Prozent gefallen. Der breite Markt wird aktuell nicht mehr von diesen Schwergewichten getragen, sondern von allen anderen Titeln.
Technisch sieht es ebenfalls bearish aus: Der S&P 500 ist auf Wochenbasis unter die 200-Tage-Linie gefallen – eine der wichtigsten langfristigen Unterstützungen. Damit hat sich der Trend gedreht. Aus meiner Sicht nachhaltig in Richtung Süden. Jetzt im Moment kann eine Gegenbewegung erfolgen, da wir überverkauft sind. Für gewöhnlich ist mein Erstkauf immer etwas zu früh.
Seit zwei Jahren wird der Markt nicht mehr vom Kapital der institutionellen Investoren („Smart Money“) nach oben getrieben, sondern von Kleinanlegern („Stupid Money“). Während das institutionelle Geld, CEO’s und Big Player langsam ausgestiegen sind, sind die Privatanleger massenhaft eingestiegen. Sie wurden die letzten Jahre gut auf „buy the dip“ und Ansparen von ETF’s trainiert. Sie tun es weiterhin. Ich positioniere mich am Ausgang der Fete und verlange Eintritt für den Austritt. Wer angesoffen zu spät die Party verlässt wird zahlen.
Entsprechend habe ich heute meine erste Short-Position auf den S&P 500 eröffnet. Weitere werden folgen.
Ich kaufe eine Short-Zertifikat auf den S&P 500: https://www.sg-zertifikate.de/product-details/fd29jy
Wer ein derartiges Zertifikat kaufen will, sollte dieses Produkt auch verstehen. Es kann auf NULL fallen. Man kann auch richtig gelegen sein und bekommt trotzdem NULL, weil der Emittent pleite gehen kann. In der kommenden Krise werden Banken ganz bestimmt pleite gehen.
Ich beginne einen 3 x Short-ETF bei Trade Repblic wöchentlich anzusparen: https://www.wisdomtree.eu/de-de/etps/equities/wisdomtree-sp-500-3x-daily-short
Alle anderen Sparpläne werden für kurze Zeit, bis die Short-ETF Position komplett ausgebaut ist, angehalten. Erste Tranche wird am 02.04.2026 gekauft.
Da der S&P 500 lang- und mittelfristig positiv sein wird ist ein SHORT-Produkt auf den S&P 500 nur für kurze Zeit gedacht. Das Depot wird hiermit vor einem Absturz gesichert. Kommt das, woran ich glaube, werde ich dieses Produkt bis zum Ende dieses Jahres bereits wieder verkauft haben, wenn es den Emittenten noch gibt.
Des weiteren bin ich auf die kommende Tokenisierung sämtlicher Assets gespannt. Die Staaten im Westen sind hoch verschuldet. Sie werden alles verkaufen (Tokenisierung) was geht. Luft, Wasser, Wald, Flüsse, Seen, Immobilien, Unternehmen – einfach alles.
„Dir wird nichts gehören und du wirst glücklich sein“ – Great Reset 2030.
Sollte ich mich irren, sind die Verluste recht überschaubar. Sollte ich richtig liegen, schaugn ma mal, was über bleibt. Vielleicht kann auch ich etwas „tokenisieren“.
Gewinne sind erst dann echte Gewinne, wenn man sie realisiert.
Deshalb habe ich heute 50 % meiner Fastly-Position verkauft – mit einem schönen Gewinn von 45 %. Das reicht locker für ein richtig gutes Osteressen mit der ganzen Familie. Manchmal lohnt es sich einfach, ein Stück Kuchen vom Tisch zu nehmen, bevor der Markt ihn wieder einzieht.
Zum Ausklang des Tages hat ein kleiner Osterzock mit einem 10-fach gehebelten Zertifikat auf die Citigroup ordentlich abgeräumt: +40 % in kürzester Zeit. Danke, Donald Trump – dass du einfach nicht den Mund halten kannst, weiß inzwischen wirklich jeder. Manchmal sind die Märkte herrlich vorhersehbar.
Frohe Ostern euch allen!
Möge euer Portfolio grün bleiben und der Hase euch nur positive Überraschungen bringen.
Novo Nordisk ist wieder an seinem Tief angekommen. Bei 5% Dividendenrendite greife ich selbst in schwierigen Zeiten beherzt zu.
Ein Nachkauf ist noch geplant. Sollte Novo Nordisk nochmals um 15 bis 20 Prozent fallen kommt noch ein größerer Nachkauf. Der wöchentliche Sparplan bleibt aktiv. Stoischer Nachkauf bei einem guten Unternehmen führt meist zum Erfolg. Die Position ist derzeit 10% im Minus.
Ich habe mich dazu entschieden, die aufgelaufenen Gewinne von 35% bei Aker BP zu 25% zu realisieren und das Kapital in eine neue, strategische Position im Goldsektor zu investieren: Eldorado Gold.
Aker BP hat im Depot eine hervorragende Performance gezeigt. Nach der starken Rallye der letzten Monate sehe ich das Chance-Risiko-Verhältnis auf dem aktuellen Niveau jedoch als ausgeglichen an. Um liquide Mittel für neue Opportunitäten freizusetzen und das Risiko im Ölsektor etwas zu reduzieren, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine konsequente Gewinnmitnahme.
Eldorado Gold steht vor einem transformativen Jahr. Während viele Goldproduzenten mit steigenden Kosten kämpfen, hat Eldorado zwei starke Trümpfe im Ärmel:

Ein besonders spannender Aspekt meines Investments ist die enge Verknüpfung von Eldorado mit dem Explorer Amex Exploration.
Wie die heute veröffentlichte Pressemitteilung (25.03.2026) bestätigt, hat Amex soeben die Bohrgenehmigung für das 15.000 Meter umfassende Programm auf Perron West (Ontario) erhalten. Da Eldorado mit rund 27 % an Amex beteiligt ist, partizipiere ich über die Eldorado-Position indirekt an möglichen Entdeckungen in dieser erstklassigen Bergbauregion.
Sollte Amex in Ontario ähnlich hochgradige Treffer erzielen wie zuvor in Quebec, könnte dies Eldorado dazu veranlassen, den Explorer komplett zu schlucken – ein Szenario, das für beide Aktien erhebliches Aufwärtspotenzial bietet.
Mit dem Tausch von Aker BP gegen Eldorado Gold wandle ich „Öl in Gold“ um. Ich setze auf ein Unternehmen, das unmittelbar vor einem massiven Produktionssprung steht und gleichzeitig über die Beteiligung an Amex Exploration eine hochspannende spekulative Komponente im sichersten Bergbaugebiet der Welt (Kanada) besitzt.
Die Inflation ist kein abstraktes Tabellenwerk der Zentralbanken mehr, sondern die tägliche Realität an der Supermarktkasse, bei den Energiekosten und in der schwindenden Kaufkraft unserer Ersparnisse.
Lange galt eine Inflationsrate von knapp unter 2 % als das „Goldlöckchen-Szenario“: nicht zu heiß, nicht zu kalt. Diese Gewissheit ist erschüttert. Inflation wirkt wie eine schleichende Enteignung. Während die Zahlen auf dem Lohnzettel steigen, sinkt der reale Wert des Geldes schneller, als viele nachrechnen können.
Kernpunkt: Inflation ist nicht nur das Steigen von Preisen, sondern das Schwinden des Vertrauens in die Währung.
Inflation ist zu einem großen Teil Psychologie. Erwarten wir, dass morgen alles teurer ist, kaufen wir heute – und befeuern damit genau jene Spirale, die wir fürchten. Diese Dynamik zu durchbrechen, ist weitaus schwieriger, als sie durch lockere Geldpolitik anzustoßen. Wer im Jahr 2026 zu spät reagiert, zahlt die Zeche der anderen.
In Zeiten der Geldentwertung suchen Anleger Schutz in „harten“ Assets. Ein Vergleich der drei wichtigsten Kontrahenten:

Das Google-Doc mit Daten und Diagramm.
| Asset | Rolle in der Inflation | Charakteristik |
| Gold | Der klassische Anker | Speichert seit Jahrtausenden Kaufkraft. Keine Zinsen, aber physisch nicht beliebig vermehrbar. Das ultimative Sicherheitsnetz. |
| Rohöl | Der Inflationstreiber | Oft die Ursache für Inflation (Cost-Push). Volatil und stark abhängig von Geopolitik und globaler Nachfrage. |
| Bitcoin | Das digitale Gold | Fixe Obergrenze von 21 Millionen Einheiten. Mathematische Knappheit, reagiert aber sensibel auf die Marktliquidität. |
4. Gewinner und Verlierer der Entwertung
Inflation verteilt Vermögen radikal um:
Im Jahr 2026 ist Inflation ein fester Bestandteil der Wirtschaftsplanung. Ob man auf die physikalische Beständigkeit von Gold, die industrielle Notwendigkeit von Öl oder die mathematische Knappheit von Bitcoin setzt: Untätigkeit ist die einzige Strategie, die garantiert Kaufkraft kostet.
Da Trump mit seinen Lügen seit 4 Wochen jeden Montag den Ölpreis runter prügelt, kaufe ich die veräußerten Positionen wieder ein. Der Krieg wird nicht enden.
Ist ein satter Gewinn für ein Wochenende. Danke Donald!
Ich habe mich dazu entschlossen, 25% der Gewinne in der Höhe von 50% bei Aker BP ASA zu realisieren und das frei gewordene Kapital direkt in Green Plains zu reinvestieren.
Aker BP hat mir im Depot viel Freude bereitet. Als einer der effizientesten Öl- und Gasproduzenten in der Nordsee hat das Unternehmen massiv von den hohen Energiepreisen profitiert.
Der Kauf von Green Plains ist für mich kein bloßer Wechsel von einem Energiewert zum nächsten, sondern ein Investment in eine industrielle Transformation. Ich sehe in Green Plains aktuell drei enorme Hebel:
Ich tausche hier quasi „alte Energie gegen neue Bio-Technologie“. Aker BP war die sichere Dividendenbank, aber bei Green Plains sehe ich für den Rest des Jahres 2026 deutlich mehr Kurspotenzial durch die Transformation des Geschäftsmodells.
Ich setze darauf, dass die Wall Street bald erkennt, dass Green Plains eher ein AgTech-Unternehmen als ein reiner Rohstoffverarbeiter ist.
Analyse zu Green Plains
Hohe Ölpreise stützen in der Regel die Ethanolpreise. Da Ethanol in den USA (als E10 oder E15) dem Benzin beigemischt wird, steigt bei teurem Rohöl die Zahlungsbereitschaft der Raffinerien für Biokraftstoffe.

Hier liegt das größte Risiko. Die Herstellung von Ethanol ist extrem energieintensiv – man muss Mais maischen, fermentieren und den Alkohol schließlich destillieren.
Das ist der Punkt, der Green Plains im Vergleich zu früher völlig verändert. Die hohen Energiepreise treiben den Fokus auf Effizienz und Dekarbonisierung.
Hohe Energiepreise treffen oft auch die globale Logistik und damit die Preise für Fischmehl und andere Proteinquellen.
Hohe Öl- und Gaspreise sind für Green Plains per saldo positiv, solange das Management die Energiekosten durch Effizienzprojekte im Griff behält. Der entscheidende Unterschied zu 2024 oder 2025 ist, dass Green Plains heute durch die 45Z-Gutschriften ein massives finanzielles Polster hat, das früher schlicht nicht existierte.
Das macht die Aktie im Vergleich zu einem reinen Ölwert wie Aker BP zu einer Wette auf politische Förderung + technologische Effizienz, statt nur auf den reinen Rohstoffpreis.
Bei der Halyk Bank (Kasachstan) habe ich meine Position mit einem Gewinn von +10 % geschlossen. Gleichzeitig habe ich die Position bei Fiverr mit einem Verlust von -35 % glattgestellt.
Grund für beide Transaktionen war der Wunsch, Kapital freizusetzen, um eine weitere Position bei BYD aufzubauen. Ich sehe derzeit bei BYD deutlich höheres Potenzial als bei den beiden geschlossenen Werten.
Besonders die kleinen Elektroautos von BYD dürften in Asien von einer kommenden Ölkrise stark profitieren und hohe Absatzzahlen erreichen. In der EU sehe ich hingegen aufgrund der immer stärker ausufernden staatlichen Regulierungen und des interventionistischen Klimas kaum noch realistische Chancen für diesen Sektor.
Fazit: Manchmal muss man auch Verluste realisieren, um Kapital in überzeugendere Chancen umzuschichten. Die Ölkrise bleibt für mich das zentrale Makro-Thema der nächsten Jahre.
Angesichts der massiven Infrastrukturschäden im Persischen Golf und der drohenden Ölkrise versuche ich eine Investmentstrategie für die Zeit nach dem Krieg zu finden. Aus den Erkenntnissen der Ölkrisen der 70-iger Jahre versuche ich zwei zentrale Thesen abzuleiten:
Ich sehe einen massiven Bauboom in den Golfstaaten voraus, um die zerstörte Infrastruktur zügig wiederherzustellen. Finanzielle Möglichkeiten sind mehr als ausreichend der Region vorhanden.

In Anlehnung an die Ölkrise der 1970er Jahre erwarte ich einen Boom bei effizienten Transportmitteln. Da ich selbst bereits überlege, wegen der hohen Spritpreise öfter das Rad zu nutzen, ist dies für mich ein logischer Investmentfall.

Mein Fazit: Ich investiere in Qualitätsführer, die zwar kurzfristig unter hohen Energiekosten leiden könnten, von denen ich aber erwarte, dass sie mittelfristig von der globalen Effizienzsteigerung und dem Wiederaufbau profitieren. Da ich in vielen Bereichen bereits investiert bin, werde ich eine kleine Position bei Shimano aufbauen.
Die Ölpreiskrisen von 1973 und 1979 haben das Konsumverhalten radikal verändert. Da die Preise für Benzin und Heizöl in die Höhe schossen und Sonntagsfahrverbote den Alltag lähmten, gewannen Produkte an Wert, die Unabhängigkeit vom Öl oder Kosteneinsparungen versprachen.
Hier ist eine Übersicht der „Gewinner“ dieser Zeit:
Während die Ära der spritfressenden „Straßenkreuzer“ (vor allem in den USA) ihr Ende fand, boomten sparsame Alternativen.
Wenn das Auto am „autofreien Sonntag“ stehen bleiben musste, brauchte man Alternativen:
Plötzlich wurde den Menschen bewusst, dass Wärme teuer ist. Alles, was die Heizkosten senkte, war heiß begehrt:
Wer konnte, versuchte vom Öl wegzukommen:
Man mag es kaum glauben, aber mitten in der wirtschaftlichen Rezession nach der ersten Ölkrise wurde der „Pet Rock“ (ein Haustier-Stein in einer Schachtel) 1975 zum Millionenerfolg.
Warum? Psychologen sagen, die Menschen suchten in Krisenzeiten nach einfachem, billigem Vergnügen und Humor, um sich von der Inflation und den düsteren Nachrichten abzulenken.
Zu den oben stehenden Bereichen der Gewinner füge ich Gaming (Roblox & Unity Software) und Unterhaltung (Netflix) hinzu. Die Menschen suchen billige Zerstreuung. … und wenn sie Zerstreuung suchen, werden Drogen und Glücksspiel (DraftKings & Flutter) wohl auch nach oben gehen.
Ein Vergleich von Badger Meter (BMI) mit den Schwergewichten Xylem (XYL) und Itron (ITRI) ist aufschlussreich, da alle drei im Bereich Wassertechnologie tätig sind, aber völlig unterschiedliche Geschäftsmodelle und Schwerpunkte verfolgen.
Hier ist die Gegenüberstellung (Stand März 2026):
| Kriterium | Badger Meter (BMI) | Xylem (XYL) | Itron (ITRI) |
| Fokus | Spezialist für Messung (Smart Water) | Gesamter Wasserkreislauf (Pumpen, Aufbereitung) | Multi-Utility (Wasser, Strom, Gas) |
| Marktkapitalisierung | ca. 4,5 Mrd. USD | ca. 30 Mrd. USD | ca. 5 Mrd. USD |
| Margenprofil | Sehr hoch (EBITDA ~27%) | Mittel (EBITDA ~19-20%) | Niedriger (EBITDA ~13-15%) |
| Wachstumstreiber | Software-Abos & AMI-Upgrades | Großprojekte, Infrastruktur-Pakete | Smart Grid & Energiewende |
| Finanzkraft | Schuldenfrei, hoher Cashflow | Solide, aber durch Zukäufe verschuldet | Fokus auf Effizienzsteigerung |
| KGV | 30 (Ø 38) | 24 (Ø 29) | 13 (Ø 25) |
Badger Meter ist die „Pure Play“-Wette auf intelligente Wasserzähler. Während Xylem und Itron oft Generalisten sind, fokussiert sich BMI fast ausschließlich auf das Erfassen und Analysieren von Wasserdaten.

Xylem ist deutlich breiter aufgestellt. Wenn eine Stadt ein neues Klärwerk baut oder eine Pipeline saniert, ist Xylem dabei. Seit der Übernahme von Evoqua ist Xylem der unangefochtene Marktführer für Wasseraufbereitung.

Itron konkurriert mit Badger Meter bei Wasserzählern, macht aber den Großteil seines Geschäfts im Bereich Elektrizität und Gas. Itron ist die Wahl für Versorger, die eine Plattform für alle Medien suchen (Strom + Wasser).

In meinem Fall kaufe ich Xylen und bespare die Aktie mit kleinen wöchentlichen Beträgen, da es in diesem Bereich ein Basisinvestment ist. Spekulativ habe ich Energy Recovery INC als Investment gekauft, da es ein Spezialist im Bereich der Meerwasserentsalzung ist. Badger Meter und Itron bleiben auf meiner Beobacdhtungsliste.
Wer das Thema „Sauberes Wasser“ mit einem ETF abbilden will, kannsich den L&G Clean Water UCITS ETF ansehen.
Nachdem ich Trumps jüngste Aussagen als wenig glaubwürdig eingestuft hatte „Dea Hund liag decht scho wieda!“, entschloss ich mich spontan zu einem weiteren kurzfristigen Trade in Brent-Öl. Mit „Skin in the game“ wird es gleich viel interessanter, wenn man derartige Aussagen tätigt.
Der Trade lief leider nicht wie erhofft: Bereits am nächsten Morgen wurde die Position mit einem Verlust von 10 % per Stop-Loss ausgestoppt. Es mag zwar so sein, dass Trump lügt, dass sich die Balken biegen, aber deshalb geht die Welt nicht unter.
Inzwischen habe ich mehrfach die Erfahrung gemacht, dass mir das kurzfristige Trading einfach nicht liegt – im Bereich des langfristigen Investierens sehe ich dagegen deutlich bessere Ergebnisse. Deshalb werde ich künftig meinen Fokus wieder stärker auf Unternehmen legen, deren Fundamentaldaten ich gründlich analysiert habe und bei denen ich einen echten Turnaround für wahrscheinlich halte.
Die Devise lautet wieder: Kaufe ein kleines Bäumchen, pflege es geduldig und ernte die Früchte, die im Laufe der Zeit herunterfallen. Neue Setzlinge aus diesen Früchten anzupflanzen, lässt sich heute über kostenlose oder sehr günstige Sparplan-Modelle hervorragend umsetzen.
Die Bäume wachsen nun mal langsam, aber dafür meist zuverlässiger. Durch die zahllosen Falschmeldungen, die bereits von Entscheidern getätigt und von den Medien verstärkt werden, versuche ich politische Einflüsse aus meinem Investitionsverhalten wieder zurückzudrängen. Politische Börsen haben kurze Beine und sie verändern nicht den Trend. Selbst bei diesem massiven Impakt am Ölmarkt, bei dem 10 bis 20% des verfügbaren globalen Öls am Markt verschwinden, geht die Welt nicht unter und der Preis kommt nach kurzer Übertreibung wieder dort hin, wo er losgelaufen ist.
Nachtrag: Ich lag mit meiner These nicht falsch. Ich war zu früh und habe das Stop-Loss zu eng gesetzt. Mein Stop-Loss war auf 10% gesetzt, obwohl die Schwankungsbreite bei Brent zu diesem Zeitpunkt bei 30% gelegen ist. Da mir ein derartige hohe Schwankungsbreite zu viel ist, hätte ich den Trade nicht machen dürfen, wenn ich eigene Regeln befolgt hätte. Trading setzt Regeln und Disziplin voraus.
Wenn Jim Cramer bullisch wird, ist es oft Zeit, vorsichtig zu werden – oder in meinem Fall: auszusteigen.
Am 8. März 2026 hat der „Mad Money“-Moderator auf CNBC erklärt, Öl könne problemlos auf 200 US-Dollar steigen (siehe CNBC-Artikel). Der Mann gilt in der Community nicht umsonst als einer der zuverlässigsten Kontrariums-Indikatoren aller Zeiten.
Genau diese Aussage war für mich das finale Signal: → Position glattgestellt – mit +5 % Gewinn.
Rückblickend war ich eindeutig zu gierig. Zwischenzeitlich lag der Trade bei über +60 % im Plus, doch ich habe den Ausstieg immer weiter nach hinten verschoben – klassischer Fehler. Die Hebelwirkung des 3x-Produkts (WisdomTree Brent Crude Oil 3x Daily Leveraged) macht solche Bewegungen zwar möglich, verstärkt aber auch den anschließenden Rücksetzer brutal.
Fazit Manchmal ist der beste Trade nicht der mit dem höchsten Gewinn, sondern der, den man tatsächlich mitnimmt. Jim Cramer hat mir unfreiwillig geholfen, genau das zu erkennen.
Political markets love exaggeration and return to reality faster than expected. The marketing of the big players pushes the market upwards, and as always, the idiots get fired at the top.
Im Rahmen der laufenden Depotanpassung an geopolitische Risiken und Inflationsdruck habe ich meine PepsiCo-Position um 50 % reduziert und eine erste Position in Energy Recovery Inc. (ERII) aufgebaut.
PepsiCo galt lange als defensiver Konsumwert mit guter Preissetzungsmacht. Aktuell stoßen Preiserhöhungen jedoch auf starken Volumenrückgang – Verbraucher kaufen weniger oder wechseln zu günstigeren Alternativen. Die letzten Quartale zeigten rückläufige Volumen, sinkende Margen (von ~14 % auf ~12,2 %) und anhaltenden Druck durch Lieferkettenkosten, Währungseffekte und geopolitische Unsicherheiten (z. B. mögliche Tarife). Der Verkauf der Hälfte erfolgte mit ca. 15 % Gewinn. PepsiCo bleibt qualitativ hochwertig, aber in einer Rezessions-/Inflationsphase mit schwachem Volumenwachstum ist die Position zu groß.
ERII ist Weltmarktführer bei Energierückgewinnung in Meerwasser-Entsalzungsanlagen (Reverse Osmosis). Der PX Pressure Exchanger spart bis zu 60 % Energie (Effizienz bis 98 %) und ist in fast allen großen SWRO-Projekten Standard.
Aktuelle Treiber (Stand März 2026):
Position: Einstieg bei ca. $ 10,60
Die Position wird eng beobachtet – bei weiterer Eskalation im Golf könnte ERII signifikant outperformen.
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der amerikanischen und israelischen Außenpolitik habe ich mich zu einer umfassenden Umschichtung meines Investmentdepots entschieden. Diese Politik, die zunehmende Spannungen im Nahen Osten und globale Unsicherheiten impliziert, birgt das Potenzial für steigende Energiepreise, Lieferkettenstörungen und wirtschaftliche Turbulenzen. Um mein Portfolio robuster gegen diese Risiken zu positionieren, reduziere ich meine Engagements in Industrietiteln systematisch um 50 Prozent. Im Ausgleich dazu baue ich meine Positionen im Energiesektor gezielt aus, da ich hier eine höhere Widerstandsfähigkeit und potenzielle Wertsteigerungen erwarte, insbesondere durch steigende Rohstoffpreise wie Öl. Die Preise werden dauerhaft hoch bleiben, da man begonnen hat, sich gegenseitig die Öl-Infrastruktur zu zerstören.
Außergewöhnliche geopolitische und wirtschaftliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Ich antizipiere eine massive Inflationswelle, getrieben durch steigende Rohstoff- und Energiekosten, kombiniert mit einer heftigen Rezession. Derzeit zeigt das Finanzsystem noch keine offenkundigen Brüche, doch die anhaltenden Spannungen – etwa durch Sanktionen, Handelskonflikte oder militärische Eskalationen – werden voraussichtlich zu einem Kipppunkt führen. Infolgedessen erwarte ich einen massiven Abverkauf an den Aktienmärkten, der Talfahrten in bisherigen Hochs einleitet. Diese Umschichtung zielt darauf ab, das Depot defensiver zu gestalten und von potenziellen Gewinnern in volatilen Märkten zu profitieren, ohne unnötige Risiken einzugehen.
Um den Erwerb der Verbund AG zu finanzieren, habe ich 30 % meiner Pepsi-Aktien mit einem Gewinn von 20 % verkauft.
Zusätzlich habe ich die spekulative Kleinposition in Silver Mines Ltd. mit einem Verlust von 10 % glattgestellt – ein etwas leichtsinniger Fehlkauf, den ich hiermit korrigiere.
Hohe Gaspreise wirken über das Merit-Order-Prinzip wie ein Hebel auf den Strompreis – und die Verbund-Aktie ist historisch gesehen eine der sensibelsten Profiteure (oder Leidtragenden) dieses Mechanismus.
Hier ist die einfache Logik dahinter:
Das Merit-Order-Prinzip legt die Einsatzreihenfolge von Kraftwerken nach ihren Grenzkosten (nur die variablen Kosten für die nächste produzierte Megawattstunde) fest.
Die Verbund AG ist Österreichs größter Stromerzeuger und produziert rund 95 % ihres Stroms aus Wasserkraft. Das macht das Unternehmen zu einem „Inframarginal-Gewinner“.
Warum die Aktie bei hohen Gaspreisen meist steigt:
Die Kehrseite (Warum die Aktie auch fallen kann):
Obwohl hohe Gaspreise fundamental gut für Verbund sind, gibt es Risiken, die den Aktienkurs belasten können:
Novo Nordisk:
Die Aktie wird derzeit massiv abverkauft – zu Kursen, die ich bei einem Unternehmen mit hohen Gewinnen und einer operativen Marge von größer 40 % nie für möglich gehalten hätte. Ich habe meine Position neuerlich deutlich aufgestockt. Qualitätsunternehmen zu Schnäppchenpreisen – genau das suche ich.
NEL ASA
Wasserstoffaktien haben nach dem Hype 2020–2022 einen ~95 %-Einbruch erlebt: staatliche Förderung → Übertreibung → massive Fehlinvestitionen → bittere Ernüchterung. Seit 2023 läuft die Konsolidierungsphase (2023–2025). NEL als Weltmarktführer bei Elektrolyseuren ist jetzt wieder an einem signifikanten Tiefpunkt angekommen. → Erster vorsichtiger Einstieg mit einer sehr kleinen Position. Das ist und bleibt ein hochspekulativer Zock – aber genau bei solchen Tiefstkursen steige ich ein, wenn das Geschäftsmodell intakt erscheint.
Kurz & knackig meine Regel:
Qualität zu Crash-Preisen → aufstocken (Novo).
Turnaround-Kandidaten am Boden → kleine erste Position (NEL).
Kaufen, wenn es billig ist – nicht wenn es teuer und populär ist.
Verlustrealisierung
Leider ist mir ein VIX-Zertifikat davongelaufen. Ich habe einen Verlust von −30 % realisiert und die Verluste minimiert. Die Volatilität blieb deutlich unter meiner Erwartung → klassischer Contango-/Zeitwertverfall-Effekt bei Volatilitätsprodukten.
Gewinnmitnahme
Die Rohstoff-Longs haben durch den Krieg im Iran einen sehr starken Anstieg erlebt. → Positionen in Öl, Gas, Gold und Silber jeweils um 25 % reduziert. Buchgewinne gesichert – man muss Gewinne auch mal mitnehmen, bevor eine Korrektur oder Deeskalation kommt.
Kurzfassung der Haltung
Gewinner anteilig kassieren (Rohstoffe nach geopolitischem Spike) → typisches aktives Portfoliomanagement: asymmetrisch handeln, Emotionen rausnehmen.
Verlierer sauber abschließen und die VIX-Fehlwette verbucht.
Nachtrag: Ich habe die VIX Position zu früh verkauft. 2 Wochen später wäre sie durch den Irankrieg massiv im Plus gewesen. Spekulationen im VIX setzen eine hohe Leidensfähigkeit und Kaltschnäuzigkeit voraus. Eine derartige Position kann durchaus mit -80% rangieren, aber immer noch mit 100% im Plus abgeschlossen werden. Da es sich um Futures-Kontrakte handelt sollte man sich über die Rolloverkosten im Klaren sein. Tipp: Testen und lernen.
Hier findet man Aktien, die ich neu am Radar habe.
https://aktienfinder.net/aktien-profil/Etsy-Aktie
https://aktienfinder.net/aktien-profil/Unity%20Software-Aktie
https://aktienfinder.net/aktien-profil/Upstart%20Network-Aktie
https://aktienfinder.net/aktien-profil/Harbour%20Energy-Aktie
https://aktienfinder.net/aktien-profil/Grab%20Holdings-Aktie
Die Fiverr-Aktie (FVRR) hat vom Allzeithoch mittlerweile -97 % verloren und notiert aktuell bei ca. 9,50 €. Ich gehe davon aus, dass der Kurs noch weiter auf mindestens 5 € abrutschen wird – das entspräche dann etwa -98 % vom Höchststand.
Aus diesem Grund habe ich meinen Sparplan deutlich aufgestockt: Ich plane, insgesamt bis zu 1.000 € in Fiverr zu investieren, solange der Kurs derart niedrig steht. Mein aktueller Einstandskurs liegt derzeit bei 15,28 €, ich bin also derzeit rund -38 % im Minus und habe 25% der Gesamtinvestmentsumme bereits investiert.
Warum ich trotzdem nachkaufe – die zwei gegensätzlichen Szenarien
Meine persönliche Einschätzung
Es handelt sich um einen klassischen 50/50-Zock mit sehr asymmetrischem Auszahlungsprofil:
Kurz gesagt: Entweder die Aktie wird quasi wertlos – oder sie wird irgendwann ein absurdes Schnäppchen gewesen sein.
Ich bin mir bewusst, dass das ein hochspekulativer Trade ist. Wer so etwas nicht verträgt, sollte definitiv die Finger davon lassen.
Um die Energiegewichtung in meinem Depot spürbar zu reduzieren, habe ich meine gesamte Position in Northern Oil and Gas (NOG) aufgelöst – und zwar mit einem realisierten Gewinn von 5 %. Den freigewordenen Betrag habe ich komplett in Hexpol AB investiert.
Warum Hexpol AB? Hexpol ist ein führender Spezialchemie-Konzern mit sehr stabiler Geschäftsbasis, konstant hohem Cashflow und einer attraktiven, zuverlässigen Dividendenpolitik. Das Unternehmen profitiert von seiner starken Marktposition in hochwertigen Polymer-Compounds und technischen Produkten für anspruchsvolle Industrien (Automotive, Medizintechnik, Energie etc.).
Hinzu kommt ein Richtungswechsel in der EU Politik. Die EU gibt kostenlose CO² Zertifikate längerfristig aus. Dies kommt der energieintensiven Chemieindustrie entgegen.
Zusätzliche Diversifikationseffekte Durch den Wechsel von einem US-amerikanischen Öl- & Gas-Produzenten zu einem schwedischen Qualitätsunternehmen senke ich gleichzeitig meine geografische Konzentration auf die USA – die mir in letzter Zeit etwas zu hoch geworden war.
Insgesamt sehe ich in Hexpol derzeit ein sehr solides Chance-Risiko-Profil: solide Fundamentaldaten, hohe Ausschüttungsquote und eine deutlich geringere Zyklizität als im klassischen Energiebereich.
Mein spekulativer Einsatz auf den Gold-Explorer Amex Exploration ist bisher nicht aufgegangen. Heute habe ich die Position bei etwa –10 % auf die Hälfte reduziert.
Grundsätzlich bleibe ich mittel- bis langfristig deutlich bullisch für die Edelmetalle – vor allem Gold. Trotzdem muss man nicht jedes zwischenzeitliche Tal zu 100 % aussitzen, insbesondere bei hochvolatilen Junior-Explorern.
Die verbleibende halbe Position halte ich weiter und plane, bei passender Gelegenheit (bessere Kurse oder stärkere Fundamentaldaten/News) wieder etwas aufzustocken.
Grundsatz bei solchen Zock-Positionen: Ich limitiere sie in der Regel auf maximal ~1 % meines liquiden Vermögens. So bleibt ein Totalverlust schmerzhaft, aber portfolio-technisch verkraftbar.
Am 5. Februar 2026 habe ich meine Position bei Petróleo Brasileiro S.A. komplett aufgelöst. Petrobras zeigte 2025/2026 eine sehr starke Performance: Year-to-Date +26 % (Stand Anfang Februar 2026), mit einem markanten Plus von rund +28 % im letzten Monat. Dies wurde getrieben durch Rekordproduktion im Pre-Salt-Bereich, eine Erhöhung der geschätzten bewährten Reserven auf 12,1 Mrd. Barrel Öl-Äquivalent (+6 % gegenüber Vorjahr) sowie eine attraktive Dividendenrendite von derzeit etwa 11 %.
Mit einem realisierter Gewinn von 17 % auf die gesamte gehaltene Position bin ich sehr zufrieden.
Die Aufstockung: Novo Nordisk (NOVO B)
Eine weitere Aufstockung der bestehenden Position bei Novo Nordisk. Der dänische Pharmakonzern – globaler Marktführer bei Therapien im Bereich Diabetes (Ozempic®, Wegovy®) – erlebte seit Anfang Februar 2026 einen massiven Abverkauf. Nach Veröffentlichung der Q4-2025-Zahlen und der Guidance für 2026 (erwarteter Rückgang von Umsatz und operativem Ergebnis um 5–13 % bei konstanten Wechselkursen) fiel die Aktie innerhalb weniger Tage um über 30 %.
Strategische Begründung
Durch konsequentes antizyklisches Investieren wird der aktuelle – und als übertrieben eingeschätzte – Kursrückgang genutzt, um die Position in einem strukturell sehr aussichtsreichen Markt (Adipositas- & Diabetestherapien, Megatrend metabolische Erkrankungen) zu deutlich attraktiveren Bewertungen auszubauen. Dies ist bereits der dritte antizyklische Nachkauf bei Novo Nordisk innerhalb kürzerer Zeit. Zur weiteren planmäßigen Positionsvergrößerung läuft nun ein wöchentlicher Sparplan auf die Aktie.
Fazit
Gewinne aus dem zyklischen Energiesektor (Petrobras) wurden erfolgreich gesichert und in den defensiven, innovationsgetriebenen Wachstumssektor Pharmazie (Novo Nordisk) reinvestiert. Damit wird die Portfoliodiversifikation gezielt verbessert und – trotz kurzfristiger Branchenherausforderungen – die Gewichtung eines weltweit führenden Unternehmens im langfristig stärksten Wachstumsmarkt der Gesundheitsbranche weiter erhöht.
Am 4. Februar 2026 wurde im Portfolio eine markante Umschichtung vorgenommen: Die Position am brasilianischen Energieversorger Cemig wurde mit 10% Gewinn vollständig aufgelöst, um den dänischen Marktführer im Bereich Adipositas und Diabetes, Novo Nordisk, aufzustocken. Endlich bin ich dort angekommen, wo ich hin wollte.
Cemig lockte lange Zeit mit zweistelligen Dividendenrenditen. Bei genauerer Analyse der Bilanz zum Ausstiegszeitpunkt im Februar 2026 zeigten sich jedoch strukturelle Risiken in der Cashflow-Rechnung:
Novo Nordisk ist das Gegenstück zur volatilen Cemig: Ein hochprofitables Qualitätsunternehmen („Quality Growth“), das nach einer Korrektur im Jahr 2025 nun wieder eine attraktive Bewertung erreicht hat.
Warum der Wechsel sinnvoll ist: Während Cemig von lokaler Politik und Strompreisen in Brasilien abhängt, operiert Novo Nordisk in einem globalen Wachstumsmarkt. Nach der Kursdelle 2025 bietet sich Anfang 2026 die Chance, Qualität zum vernünftigen Preis zu kaufen.
Daten & Fakten zum Einstieg (Stand Feb. 2026):
Der Tausch von Cemig zu Novo Nordisk ist ein klassischer Wechsel von „High Yield / High Risk“ (Brasilien-Versorger) zu „High Quality / Compounder“ (Pharma-Wachstum).
Man verzichtet auf die unsichere, extrem hohe Dividende aus Südamerika und setzt stattdessen auf ein Unternehmen mit einer der stärksten Bilanzen der Welt, das von einem unaufhaltsamen Megatrend in der Gesundheitsversorgung profitiert.
In Ergänzung zu meinen Käufen im Gold- und Silbersektor setze ich auch auf die notwendige Infrastruktur hinter dem Rohstoffgeschäft.
Die Investment-Idee: Wer schürft, muss auch liefern. Meine Strategie ist simpel wie logisch: Ich prognostiziere für den kanadischen Minensektor ein starkes Wachstum und eine massive Expansion. Da die gewonnenen Erze und Materialien über weite Strecken transportiert werden müssen, rückt die Eisenbahn als unverzichtbares Bindeglied in den Fokus.
Der Neuzugang: Canadian National Railway (CNR)
Fazit: Mit diesem Kauf wende ich das „Schaufel-Verkäufer-Prinzip“ an: Ich investiere nicht nur in die Minen selbst, sondern sichere mir mit Canadian National Railway auch ein Stück vom Kuchen der gesamten Wertschöpfungskette. Da Canadian National Railway zu 90% mit Diesel fährt, wird die Wertschöpfungskette noch weiter abgefrühstückt, indem ich in Öl- und Gasunternehmen investiere.
Ein Schachzug, der auch die Volatilität der Explorer durch solide Infrastruktur-Werte abfedern soll.
Eine strategische Neuausrichtung meines Depots. Der Auslöser ist eine Korrektur im Edelmetallsektor, die ich gezielt zur Aufstockung meiner vorhandenen Titel nutze.
Die Strategie: Gewinne sichern, Chancen nutzen
Um Liquidität für den „Minen-Einkauf“ zu schaffen, habe ich konsequent Positionen im Energiesektor reduziert:
Ich sehe den jüngsten Kursrutsch bei Gold und Silber (Minenaktien waren kurzzeitig 20 % bis 30 % günstiger) als ideale Kaufgelegenheit. Die anhaltende Knappheit bei Silber und die ungebrochene Kauflust der Zentralbanken bei Gold bestärken mein Handeln.
Neu im Depot (oder aufgestockt): Sein Fokus liegt dabei auf einer Mischung aus etablierten Produzenten und spekulativeren Explorern:
Ich agiere hier als antizyklischer Investor. Ich nutze die Volatilität im Rohstoffmarkt, um Gewinne im Ölsektor zu realisieren und diese in Rücksetzer im Edelmetallsektor zu reinvestieren. Ein klassischer „Buy the Dip“-Ansatz bei Minenwerten.
Die analysierte Mitteilung der ADX Energy Ltd. vom 30. Januar 2026 ist der vierteljährliche Tätigkeitsbericht (Quarterly Activities Report) für das zum 31. Dezember 2025 endende Quartal.
https://investors.adx-energy.com/announcements/7334145
Hier ist eine detaillierte Analyse der wichtigsten Punkte:
ADX bereitet sich auf ein massives Bohr- und Testprogramm im Jahr 2026 vor, nachdem wichtige rechtliche Hürden genommen wurden:
Die Zahlen zeigen einen vorübergehenden Rückgang der Produktion, aber eine stabile Cash-Position durch Kapitalmaßnahmen:
| Kennzahl | Aktuelles Quartal (Q4 2025) | Vorheriges Quartal | Veränderung |
| Netto-Produktion | 192 BOEPD | 251 BOEPD | -24% |
| Umsatzerlöse | 1,6 Mio. AUD | 2,3 Mio. AUD | -29% |
| Liquide Mittel (unbeschränkt) | 4,7 Mio. AUD | 4,0 Mio. AUD | +17% |
Die Meldung vom 30. Januar zeigt ein Unternehmen im Übergang von der reinen Exploration zur skalierten Produktion. Während die operativen Probleme im Wiener Becken den Cashflow kurzfristig belastet haben, liegt der Fokus der Investoren klar auf dem Februar/März 2026. Die Ergebnisse der Welchau-Tests und der Start des Flachgas-Bohrprogramms gelten als die entscheidenden Kurstreiber (Catalysts) für das erste Halbjahr 2026.
Northern Oil and Gas, Inc. (NYSE: NOG) ist ein US-amerikanisches unabhängiges Energieunternehmen mit Sitz in Minnesota. Es konzentriert sich auf den Erwerb und die Beteiligung an Öl- und Gasförderungen – vor allem als Non-Operator (Minderheitsbeteiligungen). Dadurch erzielt NOG Diversifikation über Top-Becken, ohne selbst Bohranlagen zu betreiben.
Wichtige Kennzahlen (aktuell, ca. 29. Januar 2026):
Aktuelle Lage (Januar 2026):
Analystenmeinungen (Januar 2026):
Kurz-Fazit: NOG ist ein High-Yield-Non-Operator mit sehr attraktiver Dividende und breiter Diversifikation in erstklassigen US-Becken. Derzeit leidet der Titel jedoch unter niedrigen Rohstoffpreisen, negativer Cash-Generierung durch Wachstum und dem großen Utica-Zukauf (Abschluss Q1 2026 erwartet). Wer auf steigende Ölpreise und Dividendensicherheit setzt, findet hier ein interessantes High-Yield-Engagement – wer Cashflow-Stabilität sucht, sollte vorsichtig sein.
Harbour Energy ist eines der größten unabhängigen Öl- und Gasunternehmen weltweit, mit Fokus auf Exploration, Produktion und Entwicklung in Europa (v.a. Norwegen, UK), Lateinamerika (Argentinien, Mexiko), Nordafrika und Südostasien.
Aktuelle Highlights (Trading & Operations Update Jan 2026):
Strategie & Ausblick: Diversifizierte Basis (Norwegen ~37 %, UK ~31 %), starke Position in CCS (CO₂-Speicherung) und Net-Zero-Ziel 2050. Wachstum durch organische Projekte + gezielte Akquisitionen (USA, UK, Mexiko Zama-Operator). Risiken: Rohstoffpreise, UK-Steuern, Energiewende.
Fazit: Harbour hat 2025 stark performt und bleibt trotz temporärem Produktionsrückgang 2026 ein robuster, cashstarker Player mit klarem Wachstumspfad nach Abschluss der Transaktionen. Attraktiv für Investoren, die Öl/Gas mit Diversifikation und Nachhaltigkeitsfokus suchen.
Blackrock-Chef Larry Fink hat es klar gesagt: Länder ohne Massenmigration haben einen echten Vorteil.
Viele Jahre lang – seit meiner Schulzeit in Salzburg vor rund 30 Jahren – wurde uns beigebracht, dass Zuwanderung in großem Umfang eine Bereicherung sei und eine bunte Gesellschaft nur Vorteile mit sich bringe. Das war die offizielle Linie, und sie wurde überall verbreitet.
Jetzt hört man von einem der einflussreichsten Männer der Welt das Gegenteil: Massenzuwanderung stellt eine Belastung dar.
Wer früher Bedenken äußerte, wurde schnell kritisiert, ausgegrenzt oder sogar als rechtsextrem hingestellt. Das war nicht fair und hat eine offene Diskussion verhindert. Ich finde, wir sollten ehrlich zugeben: Wir wurden in dieser Frage lange getäuscht. Die Folgen der Massenmigration könnten unsere Zukunft ziemlich unruhig machen.
Vielleicht ist das jetzt die Chance für einen neuen, sachlichen Dialog – ohne Vorwürfe, einfach mit Respekt vor unterschiedlichen Meinungen.
Equinor (ehemals Statoil) ist das Rückgrat der norwegischen Wirtschaft und mittlerweile der wichtigste Gaslieferant für Europa. Das Unternehmen befindet sich in einer massiven Transformationsphase vom reinen Ölförderer zum integrierten Energiekonzern.
Auf Grund dummdümmster Energiepolitik in der EU kaufe ich diese Akte bei 19,10. Extrem hohe Dividende versüßt das Leben.
Die Aktie hat Anfang 2026 eine leichte Erholung erfahren, nachdem sie Ende 2025 ein 3-Jahrestief markiert hatte. Grund dafür sind vor allem stabilisierte Gaspreise und positive Nachrichten aus dem Bereich der Erneuerbaren.
Kennzahl
Wert (ca. Jan. 2026)
Börsenwert
~75 Mrd. USD / 54 Mrd. EUR
KGV (2026e)
~8,2 bis 9,5 (relativ günstig)
Dividendenrendite
~7,5 % (sehr attraktiv, teils inkl. Sonderdividenden)
Nächster Ex-Tag
16. Februar 2026
Nächster Zahltag
27. Februar 2026
Equinor ist aktuell eine klassische Value-Aktie mit Wachstums-Fantasie im Bereich Windkraft. Wer auf eine hohe, solide Dividende setzt und an die langfristige Bedeutung von norwegischem Gas für Europa glaubt, findet hier einen der stabilsten Werte im Sektor.
Nach dem Erfolg der Saurier-Serie präsentiere ich hier das nächste Highlight der Münze Österreich: Die komplette Serie „Leuchtende Meereswelten“.
Diese 3-Euro-Münzen faszinieren durch ihre lebensechten Farbmotive und einen speziellen UV-Leuchteffekt. Unter UV-Licht (Schwarzlicht) verändern die Meeresbewohner ihre Farbe oder beginnen magisch zu leuchten – ein absoluter Blickfang in jeder Sammlung.
Das Set enthält alle 12 Münzen der Serie im offiziellen Sammelalbum:
Produktdetails:
Preis: € 300,-
Holen Sie sich die faszinierende Welt der Ozeane nach Hause. Bei Interesse kontaktieren Sie mich bitte einfach über meine Kontaktseite.


Ich verkaufe hier ein Highlight für Numismatiker und Dinosaurier-Fans: Das vollständige Sammelalbum der beliebten „Super Saurier“-Serie der Münze Österreich.
Diese 3-Euro-Münzen sind nicht nur aufgrund ihrer detailreichen Farbmotive begehrt, sondern besitzen einen faszinierenden Leuchteffekt: Im Dunkeln leuchten die Dinosaurier nach! Die Serie wurde zwischen 2019 und 2022 ausgegeben und ist bei der Prägestätte komplett ausverkauft.
Das Angebot umfasst alle 12 Münzen der Serie in der offiziellen Sammelmappe:
Details zum Zustand:
Preis: € 300,-
Bei Interesse an diesem kompletten Set freue ich mich über eine Nachricht über meine Kontaktseite. Ein versicherter Versand ist nach Absprache möglich.


Auf Grund der politischen Entwicklungen bin ich wieder bei Ferrexpo eingestiegen. Ferrexpo steigt praktisch immer, wenn Trump mit Putin spricht.
Nach den Gesprächen, die nichts bringen werden, verkaufe ich wieder.
Es ist schade, dass man sich auf keinen Frieden einigen kann. Wäre dem so, würde Ferrexpo wohl steil nach oben gehen. Ein 10x wäre denkbar.
Um die Steuern auf Gewinne zu senken, habe ich meine Verlustpositionen verringert.
Verkauft wurde JD und Innovative Industrial Properties. Da es sich um eine steuerliche Maßnahme handelt, werde ich die Titel im neuen Jahr wieder kaufen um den durchschnittlichen Einkaufspreis zu senken. Die Unternehmen sind zwar hoch spekulativ, aber in meiner Wahrnehmung gut. Sie zahlen zuverlässig hohe Dividenden. Drogen (Innovative Industrial Properties) haben im Westen immer Zukunft und JD wird als „Amazon Chinas“ seine Führung im größten Wirtschaftsraum auf diesem Planeten ausbauen. Ich sehe in Asien viel Zukunft. Einen Abstieg der USA und ein schwarzes Loch in der EU.
Wäre ich Single, würde ich hier meine Zelte abbrechen.
Den Zock in Silver Mines Ltd. habe ich komfortabel im Plus beendet und das nächste Limit zum Einstieg in diesen Wert gesetzt.
Diese Welle kann man mehrmals reiten. Macht Spaß.
In diesen Ländern findet kein automatischer Informationsaustausch mit deinem Wohnsitzstaat nach OECD CRS statt.
Vereinigte Staaten von Amerika (USA)
Kambodscha
Philippinen
Guatemala
Dominikanische Republik
Nordmazedonien
Armenien (erster geplanter Austausch erst ab September 2025, daher 2025 teilweise noch nicht aktiv)
Paraguay
Belarus
Wer wissen will, was Warren Buffet in seinem Portfolio macht. Hier der Link:
In der Vergangenheit war die Welt der Geldanlage einfach: Wenn die Aktien fielen, flohen Investoren in US-Staatsanleihen (Treasuries). Dieser „sichere Hafen“ dämpfte das Depot, während man den Sturm aussaß. Doch diese Zeit ist vorbei.
Wir erleben derzeit einen Liquiditäts-Crash, der nahezu alle Asset-Klassen mit nach unten zieht. Das Erschreckende: Zum ersten Mal sehen wir crashartige Symptome, ohne dass die Anleger in den Rentenmarkt flüchten. Im Gegenteil: Die Renditen steigen, die Kurse der US-Bonds fallen. Die USA können sich ihre militärischen und fiskalischen Abenteuer offensichtlich nicht mehr zu günstigen Konditionen finanzieren.
Wer sein Depot in diesem Umfeld schützen will, darf nicht auf alte Rezepte setzen. Man braucht ein Instrument, das direkt von der Panik profitiert.
Anstatt Bestände bei der ersten Korrektur panisch zu verkaufen – was oft zu steuerlichen Nachteilen und verpassten Erholungen führt – nutze ich eine gezielte Absicherung über den VIX Future. Der VIX misst die erwartete Schwankungsbreite (Volatilität) des S&P 500 und wird oft als „Angstbarometer“ bezeichnet. Wenn die Märkte kollabieren, schießt die Volatilität in der Regel steil nach oben.
Da ich im Falle eines Crashs oft kein frisches Kapital für Nachkäufe habe, muss die Absicherung über Hebelprodukte erfolgen, die bereits bei kleinen Einsätzen eine große Wirkung entfalten.
Das Produkt: Ich verwende Turbo-Optionsscheine (Mini Futures) auf den VIX Future (z.B. von der Société Générale). Wichtig ist hierbei die Wahl eines geringen Hebels (ca. 2x oder kleiner), um nicht bei jeder kleinen Marktschwankung ausgeknockt zu werden.
Der Einstieg: Ich beginne mit dem Aufbau der Absicherungsposition, wenn der VIX Future günstig erscheint (historisch oft im Bereich von ca. 17 USD) und ich den Eindruck habe, dass etwas nicht stimmt.
Die Positionsgröße: Sicherheit hat Vorrang vor Gier. Ich investiere nur kleine Summen – in der Regel weniger als 1 % des gesamten Portfoliowerts. Im Falle eines echten Crashs kann dieser kleine Hebel-Teil so massiv ansteigen, dass er die Buchverluste der Aktienpositionen zu einem großen Teil kompensiert.
Man muss sich über die Kosten im Klaren sein:
Rollverluste: VIX-Produkte sind keine Langzeitinvestments. Da die Terminkontrakte monatlich „gerollt“ werden müssen, verliert das Produkt in ruhigen Marktphasen kontinuierlich an Wert.
Totalverlustrisiko: Wenn der erwartete Crash ausbleibt und die Volatilität niedrig bleibt oder sinkt, kann das eingesetzte Kapital (die „Versicherungsprämie“) nach einigen Monaten komplett verloren sein.
Wir warten alle auf den nächsten geldpolitischen „Superhelden“ wie Jerome Powell und seinen Geld-Helikopter. Doch sollte dieser ausbleiben, ist die nächste Weltfinanzkrise aufgrund der Liquiditätsengpässe kaum vermeidbar.
Meine Strategie ist es, nicht auf Hoffnung zu setzen, sondern auf Volatilität. Ein kleiner, aber effektiver Hebel auf die Angst am Markt ist heute die einzige Versicherung, die im Ernstfall noch funktioniert, wenn Gold und Anleihen als Korrelat versagen.
Ich werde die nächsten 2 bis 3 Jahre vorwiegen in Öl-Unternehmen investieren. Eventuell nehme ich noch einen Minenwert hinzu. Durch die hohen Zinsen werden Banken, die sich vorwiegend mit dem klassischen Bankengeschäft beschäftigen (nicht Investmentbanken), mit geringem Kreditausfallsrisiko wieder interessant. Ich werde mich deshalb in ölexportierenden Ländern (Norwegen, Kasachstan, …) bei Öl und Banken umsehen. Als Unternehmen schweben mir Aker BP und DNB Bank in Norwegen und die Halyk Bank in Kasachstan vor. Bei den Minenwerten bin ich bei Rio Tinto. Beide Banken sind gute Dividendenzahler und entwickeln sich bis heute im Portfolio gut. Wobei die Halyk und DNB Bank bereits gut gelaufen sind.
Link zur Investorenseite der Halyk Bank: https://halykbank.com/for-shareholders/dividends
Link zur Investorenseite von Aker BP: https://akerbp.com/en/investor/share/
Link zur Investorenseite von Rio Tinto: https://www.riotinto.com/en/invest/shareholder-information/dividends
Link zur Investorenseite der DNB Bank: https://www.ir.dnb.no/share/total-return-calculator
Was zocke ich derzeit?
Mein derzeitiger Zock ist ADX Energy. Der Zock ist auf ca. 2 Jahre ausgelegt. ADX Energy ist ein australisches Unternehmen, das in Österreich, Italien und Rumänien nach Öl bohrt. Eine desaströse EU Energiepolitik wird energiefördernde Unternehmen – erfolgreiches Exploring vorausgesetzt – in den Himmel und am Mond vorbei schießen.
Des weiteren zocke ich Ferrexpo. Ferrexpo ist ein ukrainisches Unternehmen, das Eisenpellets herstellt. Ferrexpo steigt, wenn in der Ukraine die Aussichten auf Frieden steigen. Ferrexpo fällt, wenn sich die Hoffnungen auf Frieden wieder verlieren.
Ein weiterer Zock ist Silver Mines Ltd in Australien. Das Unternehmen ist ein Explorer und hat noch keine Minenlizenz. Sollte das Unternehmen eine Minenlizenz bekommen und sich zu einer Silbermine entwickeln, dürfte es ebenfalls am Mond vorbei fliegen.
Die genannten Titel sind höchst spekulativ und es ist mit einem Totalausfall zu rechnen. Nicht nachmachen, wenn man sich damit nicht näher beschäftigen will.
Wer sich für die eigene Zukunft etwas mehr finanzielle Freiheit wünscht, muss sich etwas Wissen im Finanzbereich aneignen. Da unser Schulsystem an diesem Thema komplett vorbei segelt, ist es wichtig sich selbst zu bilden. Ein gute Zusammenstellung von Basiswissen findet man bei Warren AI.
https://thewarrenai.com/web/education/audio-books
Nach vielen Jahren des Investierens und Spekulierens, ist meine Meinung, dass sich der Erfolg vor allem im Kopf abspielt. Für mich ein interessanter Weg, sich selbst kennen zu lernen.
Der Benner Zyklus ist ein Börsen- und Wirtschaftsmodell, das ursprünglich von einem amerikanischen Farmer namens Samuel Benner im Jahr 1875 entwickelt wurde.
Hier ist eine Zusammenfassung, was es damit auf sich hat und warum das Thema aktuell wieder häufig diskutiert wird:
Samuel Benner war ein wohlhabender Farmer, der durch die Finanzpanik von 1873 fast alles verlor. Er versuchte daraufhin, Muster in den Preisschwankungen zu finden, um künftige Krisen vorherzusehen. Er veröffentlichte seine Erkenntnisse in dem Buch „Benner’s Prophecies of Future Ups and Downs in Prices“.
Seine Theorie besagt, dass sich Marktpreise (ursprünglich für Mais, Schweinefleisch und Eisen) in festen, wiederkehrenden Zeitabständen bewegen. Er identifizierte drei Hauptzyklen:
Benner unterteilte die Jahre in drei Kategorien, die Anlegern als Leitfaden dienen sollten:
Obwohl das Modell fast 150 Jahre alt ist, erlebte es zuletzt (besonders auf Social Media wie TikTok, Instagram und Finanz-Blogs) einen Hype.
| Bereich | 2025–2035 | 2035–2050 |
|---|---|---|
| Immobilien | Preise fallen um 30–40 % (Wien: von 7.000 €/m² → 4.500 €/m²) | Stabilisierung, dann moderates Wachstum |
| Mieten | Steigen kurzfristig, dann gedeckelt | Sinkende reale Mieten durch Produktivität |
| Arbeitsmarkt | Hohe Zinsen → Rezession → Arbeitslosigkeit ↑ | KI schafft neue Berufe → Vollbeschäftigung |
| Pensionen | Druck auf System → Renteneintrittsalter ↑ | Robotersteuer finanziert Grundrente |
| Investitionen | Gold, Rohstoffe, Value-Aktien | KI, Robotik, Raumfahrt |
| Phase | Strategie |
|---|---|
| 2025–2035 | Schulden abbauen, in Sachwerte (Land, Rohstoffe), kurzfristige Anleihen |
| 2035–2050 | Langfristige Aktien (KI, Energie, Raumfahrt), Immobilien am Tiefpunkt kaufen |
In welche Werte investiere ich?
Ich werde die nächsten 2 bis 3 Jahre vorwiegen in Öl-Unternehmen investieren. Eventuell nehme ich noch einen Minenwert hinzu. Durch die hohen Zinsen werden Banken, die sich vorwiegend mit dem klassischen Bankengeschäft beschäftigen (nicht Investmentbanken), mit geringem Kreditausfallsrisiko wieder interessant. Ich werde mich deshalb in ölexportierenden Ländern (Norwegen, Kasachstan, …) bei Öl und Banken umsehen. Als Unternehmen schweben mit Aker BP und DNB Bank in Norwegen und die Halyk Bank in Kasachstan vor. Bei den Minenwerten bin ich bei Rio Tinto. Beide Banken sind gute Dividendenzahler und entwickeln sich bis heute im Portfolio gut. Wobei die Halyk und DNB Bank bereits gut gelaufen sind.
Ich entschied mich für die meisten Dienstleister, das sie steuerrichtig in Österreich abrechnen. Die erwähnten Dienstleister wickeln die Aufträge steuerrichtig in Österreich ab.
FLATEX Österreich
Flatex ist ein Broker, der in Österreich steuerrichtig abrechnet. Man muss mit Flatex keine extra Steuererklärung einreichen, da alles von Flatex entsprechend der Auflagen der österreichischen Finanz erledigt wird.
Hier geht es zu FLATEX.AT
The Kingdom Bank
Wer außerhalb der EU ein Bankkonto benötigt, wird bei der THE KINGDOM BANK schnell und unkompliziert bedient. Die Bank nimmt auch Aufträge in Bitcoin und anderen Kryptos an.
Hier geht es zu THE KINGDOM BANK

BITPANDA
Bitpanda wickelt sämtlich Coin-Transaktionen steuerrichtig in Österreich ab. Mit Bitpanda kann man einfach und unkompliziert Bitcoin, Ethereum und viel andere Kryptos handeln. Da Bitpanda die Aufträge steuerrichtig durchführt, ist auch hier keine eigene Steuererklärung notwendig.
Hier geht es zu BITPANDA
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