Das österreichische Unternehmen Sunbooster GmbH hat eine besondere vertikale Photovoltaik-Anlage entwickelt, die in bestehende Doppelstabmattenzäune integriert wird („Vertical+“-Zaunsolar).
Besonderheiten:
Es kommen bifaziale (beidseitig lichtempfindliche), flexible PV-Streifen zum Einsatz, die Licht von vorne und hinten nutzen.
Die vertikale Ausrichtung sorgt für deutlich bessere Erträge morgens und abends (bei tief stehender Sonne) sowie im Herbst/Winter – teilweise durch Reflexion von Schnee sogar mehr als klassische Dachanlagen.
Der Hersteller bewirbt sie als Ergänzung zu Dach-PV, die insgesamt mehr Strom liefern kann, besonders wenn Dachflächen begrenzt oder nicht optimal ausgerichtet sind.
Technische Eckdaten:
Ein Modul (ca. 2 m Zaunlänge) hat 468 Wp Nennleistung.
Systeme bis 18,8 kW sind möglich (modular bis 100 m Zaunlänge).
3-phasige Einspeisung ins Hausnetz, Dual-Field-Regler mit niedriger Spannung für mehr Sicherheit.
Wetterfest (IP67), UV-stabile Verkapselung.
Verfügbarkeit und Preis (Stand des Artikels):
Die Anlage ist bereits erhältlich.
Ca. 515 € pro Modul (2 m).
Kleinere Komplettsets (z. B. 800-W-Version für ca. 10 m Zaun) kosten um die 569 €.
Kurz gesagt: Statt nur den Dachbereich zu nutzen, wird der Gartenzaun zur Stromquelle – mit Vorteilen genau dann, wenn normale Dach-Solaranlagen schwächeln (Randzeiten, Winter). Eine clevere Ergänzungslösung für Grundstücksbesitzer mit Zaunfläche.

