Das Paradoxon an der Zapfsäule: Wie der Staat bei steigenden Spritpreisen im Stillen abkassiert
Wer in Österreich an die Zapfsäule fährt, erlebt beim Blick auf die Preisanzeige meist puren Frust. Doch wer den Preis genauer analysiert, stößt auf eine bemerkenswerte mathematische und politische Dynamik. Denn während die Debatte in der Öffentlichkeit meist den Mineralölkonzernen die Schuld an der Teuerung zuschreibt, profitiert ein Akteur völlig geräuschlos und automatisch von jedem Cent Preissteigerung: der Staat. Bei genauerer Betrachtung der Preisfindung zeigt sich ein faszinierendes Paradoxon – die absoluten Steuereinnahmen sprudeln bei steigenden Preisen massiv, obwohl der staatliche Anteil prozentual sinkt. Die drei Säulen der Spritbesteuerung Um zu verstehen, wie sich der Dieselpreis zusammensetzt, muss man die…
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14. Juli 2026

