Nach meinem antizyklischen Einstieg bei Xylem, Novo Nordisk und Persimmon während deutlicher Kursrücksetzer habe ich die Positionen über wöchentliche Sparpläne systematisch aufgebaut. Die kostenlosen Sparpläne von Trade Republic haben mir dabei völlig neue Optionen eröffnet: Ich kann wöchentlich viele verschiedene Titel mit kleinen Summen ansparen – ohne Ordergebühren, ohne Fremdkostenpauschale und bereits ab 1 €. Das ermöglicht ein extrem kosteneffizientes und diszipliniertes Vorgehen und nutzt den Cost-Average-Effekt optimal.
Das Ziel war es, den durchschnittlichen Einstandskurs (EK) kontinuierlich zu senken. Alle drei Unternehmen betrachte ich langfristig als fundamental stark und attraktiv bewertet.
Die positive Kursentwicklung hat meinen EK bei allen drei Titeln mittlerweile klar unterschritten. Ich liege derzeit mindestens 5 % im Plus. Daher beende ich die regelmäßigen wöchentlichen Sparpläne bei Trade Republic – die erfolgreiche Ansparphase ist abgeschlossen.
Kurze Unternehmens-Einordnung mit aktuellen Entwicklungen
Xylem (XYL) Der führende US-Wassertechnologie-Konzern profitiert nachhaltig von Megatrends wie zunehmendem Wassermangel, alternder Infrastruktur und Klimawandel-Anpassungen. Trotz eines etwas verhaltenen Ausblicks für 2026 (organisches Umsatzwachstum 2–4 %) hat das Unternehmen operative Margen auf ein Vier-Jahres-Hoch gesteigert. Analysten sehen weiterhin deutliches Potenzial.

Novo Nordisk (NVO) Der dänische Pharmakonzern bleibt Weltmarktführer im GLP-1-Segment (Ozempic, Wegovy). Im Rahmen einer umfassenden Transformation baut das Unternehmen rund 9.000 Stellen (ca. 11 % der Belegschaft) ab. Dadurch sollen bis Ende 2026 annualisierte Einsparungen von ca. 8 Mrd. DKK (~1,1 Mrd. €) erzielt werden, die vollständig in Wachstumsinitiativen (R&D, Produktionsausbau und Vertrieb) reinvestiert werden. Trotz temporärer Belastungen durch Restrukturierungskosten bleibt Novo ein langfristiger Wachstumsstar.

Persimmon (PSN) Einer der größten britischen Hausbauer mit starker vertikaler Integration (eigene Produktion von Ziegeln, Fliesen und Holzrahmen). Im Geschäftsjahr 2025 steigerte Persimmon die Fertigstellungen um 12 % auf 11.905 Häuser, den Umsatz um 16 % und den underlying Profit before Tax um 13 %. Für 2026 plant das Unternehmen 12.000–12.500 Fertigstellungen und erwartet ein solides Ergebnis. Die eigene Materialproduktion sorgt für einen klaren Kostenvorteil von mehreren Tausend Pfund pro Haus.

Die Beendigung der Sparpläne ist kein Verkaufssignal. Ich bleibe langfristig investiert und sehe bei deutlichen Rücksetzern weiterhin Chancen für opportunistische Nachkäufe – gerne wieder über die kostenlosen Sparpläne bei Trade Republic.


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