Das Feldalpenhorn ist mein Berg.
Kein anderer Gipfel kennt mich so gut – und ich ihn. Ob im Frühling bei firnigem Schnee, im Hochsommer mit Wanderschuhen, im Herbst bei reifen Preiselbeeren oder im tiefsten Winter: Ich war auf diesem Berg schon auf fast allen denkbaren Routen. Vom Marchbachjoch, aus der Kelchsau oder wie gestern von Auffach/Melkstatt. Mindestens fünfmal im Jahr zieht es mich hinauf. Es ist fast schon ein Ritual.
Die Schitour von Auffach aus ist dabei etwas ganz Besonderes. Der Einstieg bei Melkstatt hat viel Charme, da ich diesen Ort auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann. Die Tour bietet alles, was eine gute Skitour ausmacht: abwechslungsreiches Gelände, schöne Hänge und – besonders wertvoll – auch bei schlechter Schneelage noch richtig gute Bedingungen. Während andere Berge dann ungenießbar werden, bleibt das Feldalpenhorn oft ein echter Schmaus für Tourengeher, die auch abseits der gespurten Wege unterwegs sind.
Heute war wieder so ein perfekter Tag. Stille, guter Schnee und dieses unvergleichliche Gefühl, wenn man oben steht und die Wildschönau und die umliegenden Gipfel der Kitzbüheler Alpen vor einem liegen.
Ein Berg, der nie langweilig wird.









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