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Der Inhalt: Charakteristik, Fotos, Karte
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| Erfahrungsbericht GPSMAP 60CSx für das MTB |
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Das GerätFummelig ist das Gerät nur, wenn man Text eingeben will, da man hier mit dem Joystick die Buchstaben auswählen und dann bestätigen muss. Dieser Fakt spielt für mich keine Rolle, da ich nur geplante Tracks mit dem GPSMAP 60CSx fahre. Im PKW kann man den 60CSx mit einer routing fähigen Karte verwenden, ist aber wegen der Texteingabe umständlich. Die Aufzeichnung der Tracks funktioniert sehr gut und Wegpunkte kann man während der Fahrt durch Knopfdruck setzen und später am PC bearbeiten. Es hat sich als Vorteil erwiesen, dass das Garmin 60CSx mehrere Tracks auf einmal anzeigen kann. Dadurch kann man von einer Route unterschiedliche Varianten planen und anzeigen. Um ein durchgängiges Kartenmaterial auf dem Gerät speichern zu können sollte man sich eine microSD Karten mit mindestens 1 GB sofort anschaffen. Ein gespeicherter Track kann im GPSMAP 60CSx leider nur 500 Punkte haben. Sollte ein Track mehr als 500 Punkte haben, wird er während der Übertragung vom PC auf das Gerät auf 500 Punkte abgeschnitten. Mit MapSource kann man Tracks vor der Einspielung dementsprechend anpassen. Dies ist der einzige Schwachpunkt, den ich gefunden habe. Bei langen Tracks wie z.B. einer Transalp empfiehlt es sich, die Strecke auf einzelne Tagesabschnitte zu unterteilen. Sollte man aber trotzdem mehr als 500 Punkte benötigen, kann man den Track in das Active Log, das für gewöhnlich Tracks aufzeichnet, zurück spielen. Hier kann man Tracks mit bis zu 10000 Punkten ablegen. Das dürfte wohl ausreichend sein. Das Gerät liefert ausgezeichnete Werte bei der Positionsbestimmung in Wäldern und Schluchten und zeichnet auch im Rucksack optimal auf. Die Datenübertragung per USB ist etwas fummelig, funktioniert aber gut. Für das Display habe ich mir eine extra Schutzfolie gekauft, um es vor Kratzern zu schützen. Es ist besser die Folie zu tauschen, als das Display.
Die Halterung![]() Halterung Touratech
Die KartenFür meine Begriffe sind die topografischen MapSource Karten von Garmin für den GPSMAP 60CSX eine kleine Enttäuschung, da sie meist nicht sehr aktuell sind, zu Kompasskarten vergleichsweise wenig Informationen beinhalten und durch die Vektordarstellung nur sehr schwer lesbar sind. Leider sind die Karten von Garmin (und ein paar Ausnahmen) die Einzigen, die man in das Gerät einspielen kann. Die Garmin Topo DVD Deutschland (Gesamt) halte ich für recht gut und gelungen, die Garmin Topo CD Österreich ist recht alt und teilweise ungenau und die IT Gardasee Dolomiten TOPO ist für den Preis von über 100,- € eine Frechheit. Zur Planung ziehe ich die Rasterkarten von Kompass den Vektorkarten von MapSource vor. Im unten angeführten Beispiel kann man erkennen, dass Wege in MapSource im Unterschied zu Kompass nur sehr schwer erkennbar sind.
Zum Mountainbiken verwende ich meist die Garmin CityNavigator Europa NT DVD bzw. die Openstreetmap Karte, da diese Straßenkarten die meisten Schotterwege beinhalten. Zur Planung verwende ich ausschließlich die Bundesländerkarten von Kompass, da dieses Kartenmaterial sehr übersichtlich ist und ich mir die Karten bei Bedarf auf Papier ausdrucken und mitnehmen kann. Die City Navigator Karte auf dem Gerät dient der Orientierung und ist mit eingespielten Track mehr als ausreichend. Wer nach Italien fährt kann sowieso nur diese Karte einspielen. Für Schitouren und Bergwanderungen empfehle ich - wenn überhaupt - eine topografische Karte, da man sich hier freier im Gelände bewegt. Wobei ich eigentlich eine TOPO Karte für ein GPS Gerät aus meinen Erfahrungen heraus nicht empfehlen will. Auf einer Schitour hatte ich hier einmal einen Vorteil, da ein Sommerfußweg zu einem Parkplatz eingezeichnet war. Mit dem MTB komme ich aber nie in diese Lage und es ist irgendwie logisch, dass ich bei einer Schitour nicht nach aufgezeichneten Track abfahre. Weitsichtiges Planen ist auf dem GPS Gerät nicht möglich, da das Display zu unübersichtlich ist. Auf dem PC kann man mit MapSource die Art des Weges erahnen, aber zwischen einem Forstweg und einem Klettersteig kann man praktisch nicht unterscheiden. Mit Google Earth kann man sich einen Eindruck holen, wie es dort schlussendlich aussehen wird. Kurz gesagt: Es reicht die CityNavigator mit geplanten Track. Bei einem Transalpabbruch hatte ich mit der CityNavigator sogar den Vorteil, dass mich das Gerät per Autorouting an den Gardasee geführt hat. Hierzu musste ich dem Gerät nur mitteilen, dass es für Fußgänger bzw. Radfahrer navigieren soll und keine Mautstraßen verwenden darf. Meine Konfiguration für meine Einsatzszenarien:
Leider kann man bei Kompasskarten nur den geplanten Track in das Gerät laden und nicht die Karte. Kompasskarten sind Rasterkarten (Pixel=Bild) und MapSourcekarten sind Vektorkarten (Linien). Da die verwendeten Technologien komplett unterschiedlich sind, ist eine Konvertierung der Karten nicht möglich. |
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