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Das Wattental ist ein hervorragendes Skitourengebiet. Viel freie Fläche oberhalb der Baumgrenze und viele Hänge, die absolut ungefährlich im Bezug auf Lawinen sind. Die Skitour auf den Hirzer gehört zu diesen wunderbaren Tiefschneeerlebnisplätzen. Viel Schnee, viel Platz, tolle Hänge, wenig Wald und keine Lawinen.
Gestartet wird an der Straße in das Wattental kurz nach dem Gasthof Haneburger. Die ersten paar Höhenmeter werden auf einem Forstweg bewältigt, bevor es in freies Gelände geht. Der Aufstieg wird selten extrem steil und ist für alle Typen von Tourengehern gut machbar. Nachdem man den Grad zum Hirzer erreicht hat, kann man sich überlegen, den Gipfel mit den letzten 150 hm zu stürmen, oder hier am Grad die Tour zu beenden. Schitechnisch gesehen, ist der Gipfel kein Vergnügen, da man auf den Steinen fährt. Der GPS Track beinhaltet die letzten Meter bis zum Gipfel, wir haben unsere Tour aber am Anfang des Grats beendet, da uns entgegen kommende Schifahrer zu viele Funken nachgezogen haben.
Die Abfahrt ist ein riesen vergnügen, da das Gelände fast immer gleich bleibend fallend ist und man die kompletten 1300 hm ohne Schiebestrecken fahren kann. Außerdem durften wir diese weiten Flächen im Tiefschnee genießen. Der Hirzer hat das Potential einer meiner Lieblingsberge zu werden.
Nach der Tour kann man nach ein paar Metern in das Gasthaus Haneburger
einkehren. Das Essen ist gut, das Weißbier der Marke "Huber" nicht zu
genießen. Ist ja fast schlimmer als ein Edelweiß.
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